Discover with SanTom.ch

Come along and experience the WORLD with us!

Tage, Stunden, Minuten - Augenblicke
Geschrieben von Sandra   

Augenblicke, die die Seele beruehrten... Wenn wir gewusst haetten, wie unser Abenteuer in die Weiten der Mongolei sein wuerde, waeren wir ganz sicher schon gleich nach der Ankunft in Ulaan Baatar weiter gereist! Doch hat es bis zum 27. August gedauert, bis wir unseren Jeep mit 6 Schlafsaecken (nur fuer uns!), einem Zelt, Campingkocher, 20 L Wasserkanister, viiiiiiiiiel Gemuese, Fruechte, Teigwaren, Reis und Trinkwasser, unserem Rucksack und vor allem viel Neugierde auf das Bevorstehende beladen haben. Unser Fahrer Gambaa sprach einige Worte Englisch, seine Augen sprachen jedoch Baende und wir hatten unsere Haende und Fuesse dabei, als Ergaenzung dazu noch das Lonely Planet Phrasebook (was uns alle viel zum Lachen brachte) und Offenheit.Ueber unendlich viel holperige Kilometer sind wir gerumpelt und gepumpelt, haben noch viel mehr gesehen, erfahren, erlebt, gelacht, manchmal auch geweint, viel Kulinarisches ausprobiert und einfach immer wieder versucht, moeglichst viel in unsere Herzen aufzunehmen...

 Damit wir ganz sicher nichts vergessen, haben wir hier einige Gedanken aufgefuehrt und lassen euch daran gerne teilhaben. Zu den einen gibt es mehr zu lesen, zu den anderen gibt es in unseren Fotos mehr zu sehen. Wir wuenschen euch, dass ein Fuenkchen auch eure Seele beruehren kann...  


Karte aktuelle Route big.jpg  

 

  • Ulaan Baatar bis Erdene Zuu Khiid, 358 Km

Vorbei am 1. Ovoo und die 1. Nacht in einer Ger

Die holperige Fahrt fing bereits auf den asphaltierten Strassen von Ulaan Baatar an... wer haette gedacht, dass dieses Schaukeln auf den ueber 3000 Km fast schon zur Gewohntheit werden kann. Unser Fahrer (uebriegens der Beste in der ganzen Mongolei!) hielt am 1. Ovoo an, einer wachsenden Steinpyramide. Jeder Mongole (wie auch wir) umrundet ein Ovoo drei mal im Uhrzeigersinn und legt bei jeder Runde drei Steine darauf. Jeder Stein enthaelt ein Wunsch und ehrt zugleich die Naturgottheiten. Je groesser der Wunsch oder die Hoffnung auf Erfuellung, je groesser der Stein oder anstelle von Steinen Tierschaedel, Suessigkeiten, Vodkaflaschen (leere), Zigaretten, Muenzen, blaue Tuecher... Und bei jeder Vorbeifahrt wird das Ovoo mindestens links umfahren.

Unser Tag endet bei der ersten mongolischen Familie. Etwas enttaeuscht lassen wir uns in der  "Besucherger" nebenan nieder, nachdem wir den "Souvenirshop" aus Hoeflichkeit besichtigt haben. So stellten wir uns das nicht vor. Doch das Gefuehl, in diesem eckenlosen Raum und auf Lust nach mehr und vor allem mehr Mongolisches liess uns in einen Schlaf voller Traeume sinken.

  • White Lake, 650 Km

Reiten, wandern, baden - faengt hier das Paradies an?


 


 Nach ettlichen um- und ueberfahrenen Loechern und Steinen stoppen wir an einem klaren See, eingebettet in sanfte Huegel, gruene Wiesen und Teppichen mit Edelweissen. Beginnt da DIE Mongolei? Doch auch diese Familie hatte "Besucherjurten", brachte uns das Essen, machte Feuer und verschwand wieder in ihr eigenes Leben. DIE Mongolei fanden wir aber in der Natur - unglaublich schoen, saftig gruen, himmelblau, edel weiss, glas klar. Der Ausritt auf den Pferden brachte uns vorbei an Schaf- und Ziegenherden zu einem Vulkan. Murmeltierpfiffe und Yakgegrunze begleiteten uns. Die Aussicht unendlich. Das Fudi sehr schmerzlich... Zur Erfrischung ein Bad im eiskalten Wasser, baikelaehnlich kalt. Belebend, sauber und wie neu geboren. Der Duft der Seife auf unserer Haut haelt hoffentlich auch noch in der Gobi an... Ab morgen verlassen wir die Touristenroute und finden unsere eigenen Wege.Endlich. 


  • Telmen Nuur, 919 Km

Das (Miter)Leben einer mongolischen Familie


  


Zelten am Telmen Nuur, traumhaft, einsam, doch nicht alleine. Da bloekende Schafe, meckernde Ziegen, dort Pferde mit wehenden Maehnen. Weiter hinten drei Jurten. Sonnenuntergang. Ein Gemueserisotto und ein unendliches Gefuehl der Freiheit. Dann besucht uns ein Reiter mit seinem Sohn. Ein Schwaetzchen mit unserem Fahrer, wir versuchen gastfreundlich zu sein, offerieren etwas zu trinken. Mit Haenden und Fuessen wird kommuniziert, gelacht und erfahren endlich die mongolische Freundlichkeit und Offenheit. Nachbarn. Am naechsten Tag besuchen wir unsere mongolischen Freunde. Mit Herzlichkeit werden wir empfangen, in die Jurte eingeladen und erleben das, von dem wir getraeumt haben... aber eifach in der Wirklichkeit...

 

  • Nach Uliastay, 1104 Km

Uebernachten am Fluss, geweckt werden von grunzenden Yaks

Mit dieser wunderbaren Begegnung im Herzen fahren wir weiter. Suchen uns einen Platz an einem Fluss und stellen dort unsere kleine Ger, unser Zelt auf. Nichts als Stille... kein Wind, kein Schaf, keine Muecke, einfach nichts ausser absoluter Ruhe. Gibt es das auf dieser Welt noch? Ja, in der Mongolei. Waehrend der Nacht glaubten wir, Sternschnuppen vom Himmel fallen zu hoeren... Dann holte uns ein Schnarchen aus dem Tiefschlaf. Bist das du? Nein. Das sind Yaks, die an unserem Zelt vorbeiwandern. Schnarchend, grunzend.

  • Otgon Tenger Nationalpark, 1286 Km

Der heilige Berg und zuviel Orum

Angekommen im Nationalpark, eingeladen von der Nationalparkwaerterfamilie zu salzigem Milchtee und Orum. Mmmm.... gut. Unter dem Bett der Fleischvorrat, zwei Schafsbeine und ein Schafskopf. Die Nacht verbringen wir nebenan in unserem Zelt. Wir haetten gerne noch einen Schlafsack mehr... ein eisiger Wind blaest um unser Zelt. Am Morgen haben wir Eiszaepfchen im Zelt und einen rebellierenden Bauch... O O O Oooooorum.... Fuer Gambaa war der Fall klar. Fuer Thomas auch... Kein Mongole isst soviel Orum, Thomas auch nie mehr.

So fahren Gambaa und ich zum heiligen Berg, der das ganze Jahr durch mit einer Schneekappe bedeckt ist. Er betet, ich bin sprachlos - wunderschoen. Am Fuss des 4200 m hohen Berges, den wir ohne rebellierenden Bauch bestiegen haetten, treffen wir auf einen wartenden Fahrer und einen orumbauchigen Oesterreicher. Aus gesundheitlichen Gruenden konnte nur sein Freund den Berg erklimmen. Oh Orum... Sehr gut und auch sehr verheissungsvoll. Sein Freund kommt zurueck, voellig verstoert. Er hat beim Gipfel ein Fluegzeugfrack entdeckt, Kleider, Kinderschuehe und Menschenknochenteile... Gambaa berichtet, dass 1967 ein Flugzeug mangels Sicht in den Berg geflogen sei... Wir betrachten die Fotos auf dem Digicam-Bildschirm - das Eis konservierte den Absturz. Orum hat doch auch seine guten Seiten. Das haette ich nicht entdecken wollen.

Die Kaelte treibt unsere Nationalparkfamilie in eine tiefer gelegene waermere Gegend. Die Ger wird abgebaut, ein Umzugsteam bestellt. Drei Maenner mit sechs Kamelen tauchen auf. Wir helfen zu verstauen. Unglaublich. Das ganze Hab und Gut einer vierkoepfigen Familie samt Haus hat auf fuenf Kamelen platz. Die Karavane trottet schwerbeladen den Huegeln entlang, gefolgt von einer Yak- und Pferdeherde, dem Hund - und von uns. Wir helfen beim Abladen, die Orumvorraete in den Schafsmaegen uebernehme ich.;o)



  • Vor Bayanbulag, 1430 Km

Vom Winde (fast) verweht 

Der Wind wird waermer, doch staerker. Im Jeep klappen die russischen Fensterfluegel auf und zu, der Duft des unendlichen Gruens, der Bluemchen und Kraeuter  traegt der Wind in unsere Nasen. Es riecht nach Ricola. Die Mongolen muessen das erfunden haben. Hinter einer Krete, umgeben von allen Horizonten, finden wir einen Platz zum Schlafen und auch um den Bauch noch etwas weiter auszukurrieren.   

  • Baatsagan, 1633 Km

Unterschlupf bei der Metzgerfamilie

Weiter Richtung Gobi. Das saftige Gruen wird zur kargen Steppe, harter Boden, Stein. Und doch immer wieder Gruen, kaempfend zum Ueberleben. Luftspiegelungen verwirren uns, ueberall Wasser wo es doch gar keines haben kann. Sind wir schon am Salzsee? Die Sonne steht im Westen und der See liegt im Westen. Keine Jurte so weit das Auge reicht, kein GPS (Ger Positioning System). Wir fahren weiter. Endlich Gers. Ah, der Salzsee ist im Osten. Der Wind ist ueberall. Gambaa fraegt sich durch, ob wir bei einer Familie uebernachten koennen. Die Metzgersfamilie laedt uns ein. Zur Freude unseres Fahrers! So viel Gemuese ist fuer Mongolen nicht gesund. Tomaten machen Fieber und bereiten Kopfschmerzen... Wir kochen unsere Pasta mit Gemuesetometensauce, Gambaa zwei Kilo Schaffleisch mit Knochen. Alle sind gluecklich. Ein lustiges Gefuehl in einer Ger zu schlafen mit Solarpannel, Parabolschuessel, TV und DVD!

  • Zuun Mod, 1842 Km

Die verlassene Oase inmitten der Wueste


  


Wir haben von einer wunderschoenen Oase im Reisefuehrer gelesen. Pappeln und Eschen mitten in der Wueste, einen See mit vielen verschiedenen Voegeln, Antilopen... Da wollen wir hin. Wir fragen uns durch und irgendwann sind wir alleine. Weit und breit nichts. Wir fahren weiter. Gemaess Reisefuehrer immer gerade aus, 100 Km vom letzten Dorf. Nichts ausser Sand, Stein. Dann ploetzlich einige Baeume. Da ist es! Ist es das? Wenig Baeume, eine kleine Quelle mit einem fast ausgetrockneten Baechlein. Rote Erde, ein Flussbeet ausgewaschen von der Regenzeit wurde zu einem Cannyon. Die Wasserflut muss wuchtig sein, verknorrte Baumstaemme, Schwemmholz in riesen Groessen. Dann auf der einen Seite zwei Jurten, ein bellender Hund. Niemand ist da. Alles ist verschlossen. Verlassen. Dem Hund fehlt ein Bein und ist abgemagert. Allein gelassen. Zurueck gelassen?

Auf der anderen Seite der Oase eine leere Jurte, offen. Wir stellen unser Zelt darin auf, geschuetzt vom warmen, aber immer noch starken Wind. Die Sonne taucht die Oase in kirschrotes Licht, Schattenspiele, Vollmondaufgang... Wunderschoen und doch seltsam. Nur wir, der Hund und der Mond.

  • Vor Naranbulag, 2030 Km

Verloren in der Wueste

War das wirklich die "Antilopenoase"? Vielleicht kommt sie etwas weiter suedlich. Wir fahren ein Stueck weiter. Felsen, Sand, ausgewaschene Flussbeete, kein Tropfen Wasser. Wir haben unseren 20 L Kanister, viel Trinkwasser und fast volle Tanks und zwei Automechaniker. Kartenberatung.... Sind wir jetzt da schon vorbei? Die Sonne steht dort... Ist das schon China? Kein Leben weit und breit. Doch, da ist eine Eidechse...Diese Spuren sehen befahren aus, irgendwo werden sie hinfuehren.... Und ploetzlich aus dem Nichts taucht eine Gruppe Geologen auf - ahhhh, da sind wir....  das haette auch im Garnichts enden koennen...

  • Naehe Nozon uul, 2176 Km

Die Kamelfamilie


  


 Bevor wir wieder Richtung Touristenrouten kommen, wollten wir noch einmal eine untouristische mongolische Familie besuchen. So halten wir bei einer Jurte, Kamelen, Sachafen, Ziegen - der Kamelfamilie. Das erste mal Touristen fuer sie, das erste mal so extrem schuechterne und doch so neugierige Mongolen fuer uns. Sie binden Schafwollstuecke getraenkt in Kamelkot um die Zitzen der Ziegen - das soll wohl die Jungen von der Milch fernhalten... Dann werden wir eingeladen zu Kamelmilchtee, Kamelkaese, Kamelquark und Kamelairag. Mit gefuellten Baeuchen vergeht langsam die Schuechternheit. Neugierig und lachend werden die Fotos auf dem Digicam-Bildschirm betrachtet. Die Familie zieht sich um, damit die Bilder anscheinend noch besser werden sollen...

Wir zelten neben der Jurte, am Morgen kommt der junge Vater, bringt uns Kamelkaese und -Quark, wir offerieren ihm von unserem Fruehstueck: Wassermelone. Bestimmt das erste Mal fuer ihn und fuer uns ein neues wunderschoenes Erlebnis.

Kamele, Kamele, Kamele.... Es gibt etwa 355`000 im Land, sie gehen 5 km/h, koennen eine Woche ohne Wasser und einen Monat ohne Essen leben. Wenn sie aber durstig sind, kann eines bis zu 200 L Wasser an einem Tag trinken. Sie tragen bis zu 250 kg auf ihren Ruecken, geben bis zu 5 kg Wolle, 600 L Milch im Jahr und produzieren bis zu 250 kg Dung pro Kalenderjahr. Und sie koennen weinen, dass es einem fast das Herz aus dem Leib reisst...  

  • Hongoryn Els, 2303 Km

Sandige Duenen, geschlachtetes Schaf, kastrierte Ziegen


  


Die Sandduenen in der Gobi erstrecken sich ueber 100 km Laenge, bis zu 12 km Breite und zum Teil gib es Duenen bis zu 800 m Hoehe. Ein sinnliches Erlebnis barfuss im feinen Sand zu laufen, einen Fuss auf in der heissen Sonnenseite des Kammes zu haben und der andere in der kuehlen Schattenseite... Auf einer Spitze zu Sitzen, das Unendliche zu sehen...

Und dann.... vor dem Fruehstueck das Schaf - nach dem Fruehstueck die Ziegen....

Dalanzadgad, Km 2516

Aimak - eine kleine Gobistadt und ohne Dusche durchhalten

Sozusagen in der Hauptstadt eines Gobikantons... Strom und endlich wieder mehr Wasser. Sollen wir in das oeffentliche Duschhaus und den Sand der Gobi abwaschen? Nein, den behalten wir bis Ulaatn Baatar. Auf vier Tage mehr oder weniger kommt es nicht mehr darauf an. Die Haare kleben schoen, wachsen im Gesicht und an allen anderen Stellen schoen, der Deo versagt schoen, das Leben ist schoen! 

  • Bayanzag, 2636 Km

Jurassic Park oder wo einst die Dinosaurier lebten


wir hatten es lustig mit diesen Mongolen 


Unglaublich in den Stapfen der Dinosaurier zu fahren... Wunderschoene Sandsteinberge, rot, roeter am Roetesten. Verborgene Dinosaurierknochen, Eier, Zaehne und zwei herzliche Souvenierverkaufer. Aber versteinerte Dinosaurierkonochenteile wollen wir ihnen nicht abkaufen, auch keine Kristalle, dafuer Bier! Wir laden sie dazu ein - das ist ihnen noch nie passiert. Sonne und Bier tun ihre Wirkung... Wir lachen, erzahlen von unseren Gobiabenteuern, lachen, lernen Fischer's Fritz auf Mongolisch und sie auf Deutsch, lachen. Dann fuehrt uns der eine Verkaufer zu seinem Fund... Eine Dinosaurierkopfversteinerung, gelebt vor ueber 60 Mio Jahren.... Unglaublich!  

  • Delgerhangay uul, 2802 Km

Der heilige Berg nur fuer Lamas - und fuer uns?

Noch zwei Mal schlafen bis Ulaan Baatar. War das bereits unsere Reise? Wir wollen nicht mehr dorthin und fragen uns doch bei den Jurten durch, wo es dorthin geht. Der Weg fuehrt an einem heiligen Berg vorbei, bei dem es eine Hoehle gebe. Wir machen uns auf in die engen Schluchten, ueber Stock und Stein, finden keine Hoehle, dafuer viele Tierknochen und wilder Salbei. An der obersten Spitze eine Pyramide mit Faehnchen - ein Ovoo, an dem Lamas Zeremonien abhalten und Gambaa betet und wir unendlich dankbar sind fuer die wunderschoene Zeit, die wir in diesem wunderbaren Land mit seinen Menschen verbringen durften. 


  


  • Sum Kuhd Burd, 3006 Km

Von Vulkanasche berieselt

Die letzte Nacht bei einer Oase mit Ruine. Unser Zelt zwischen sanften Huegeln, hohem Gras und Pferdegefluester. Unsere Gedanken bleiben in der Abendstimmung haengen.  Es riecht nach Verbranntem. Und dann im Schein der Taschenlampe rieselt es feine Floeckchen. Gambaa erklaert uns, er habe im Radio gehoert, dass der Vulkan suedlich von Ulaan Baatar Asche gespien hat. Der Wind brachte uns dessen Botschaft 200 km weit entgegen.

  • Ulaan Baatar, 3249 Km

Das schoene daran? Eine heisse Dusche, viel Shampoo und Seife 

So sind wir mit Gobistaub, Schafsduft und unglaublich vielen wunderschoenen Erlebnissen wieder in der kaeltesten Hauptstadt der Welt angekommen. In der Zwischenzeit ist es Herbst geworden.  Wir fuehlten uns aber trotzdem wie auf einem anderen Planeten... Wir wollen wieder zurueck! Zurueck zu den Tagen, Stunden, Minuten - Augenblicken.