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Thailandtagebuch 19.1. - 31.1.07


Geschrieben von Tom
  
Tuesday, 30. January 2007
  • on the road again - 19.1.07


Grenzuebertritt von Laos nach Thailand war wiedermal ohne Probleme. Spannend auf der Ostseite herrschen Huettchen und Kiesplaetze vor, waehrend auf der Westseite moderne Bauten, mehrspurige Strassen und Bilder vom Koenig zu sehen sind. Gegensaetze treffen sich bekanntlich an Landesgrenzen!


Kao San Strasse Nach Beendigung der Einreiseformalitaeten besteigen wir wieder den internationalen Bus, der uns innerhalb von einer  Stunde nach Ubonratschathani bringt. Dort angekommen sind wir froh noch von  zu Hause etwas Bath in der Tasche zu haben und koennen fast ohne Unterbruch den Direktbus nach Bangkok besteigen. Gleichzeitig verlassen zwei  Busse die Station einer fuer ueber 500 Bath der andere knapp unter 400 Bath - Klimaanlage, WC, TV, Video sind in  beiden vorhanden wir sehen keinen Unterschied und so entscheiden wir uns fuer den billigeren. Erst nach einigen  Stunden Fahrt merken wir, dass wir wohl hier den Bummler erschwischt haben, der auch noch den letzten auf der  Strasse aufliest und spaeter wieder absetzt - naja wir haben ja Zeit und eine Ankunft in Bangkok um Mitternacht sollte eigentlich auch keine Probleme darstellen - ha, denkst Du!


 Wir schnappen uns also einen Taxi, der soll uns in die Region der Kao San Strasse bringen. Teiv, der Fahrer unseres erdgasbetriebenen Taxis, ist ein super freundlicher Thai in den fruehen 50er. Er betreibt nebenein noch einen Schoenheitssalon, einen Coffeeshop und ist einmal die Woche Toningenieur bei TV5, ein Hansdampf in vielen Gassen also und so faehrt er auch sein Taxi. Wir hatten manchmal das Gefuehl wir sind mitten in Monte Carlo aber leider nicht in einem F1 Auto sondern eben im Taxi, naja. Endlich beim Backpackereldorado von Suedostasien angekommen muessen wir realisieren, dass wir eben nicht die einzigen sind... "ohhh solly Mistel, we ale full!" heisst es ueberall wo wir nach einem Zimmer fragen. Mit der Zeit steigen wir gar nicht mehr aus sondern geniessen den Service den Teiv uns bietet und lassen uns von Hotel zu Guesthouse fahren und ihn mit der Suche abmuehen. Nach 1 1/2 Stunden - es ist nun schon 1.30 Uhr in der frueh - meint er, dass er ein Hotel etwas ausserhalb kenne, das haette immer Platz. Super lets go there.... wieder im Formel 1 Taxi quer durch die Stadt, Zimmer frei? Fehlanzeige, noch ein Hotel 2 Strassen weiter, ja Zimmer frei 700 Bath - nur noch schlafen! Wir verabreden und auf den naechsten Morgen, bedanken uns herzlich fuer den tollen Service - Teiv antwortet nur "you know, I like falang, if falang happy I am also happy"

 


  • Bangkok, oder Falangmekka - 20.-24.1.07

 

Shopping


Am naechsten Tag ist alles etwas einfacher. Es haben tatsaechlich einige wenige ausgecheckt. Im Verlauf der Hotelsuche gibt es mir fast den Gong; da bettelt doch ein Falang, aber einer wie er bei uns wahrscheinlich verboten waere.... regenbogenrock, heilandssandalen, langer Ziegenbart, ein Streifen in der Mitte seiner Haare kahlrasiert, schlafzimmerblick und Gitarre in den Haenden, die Receptionistin eines Hotel an: "ohhh please, give me a room here - many of my friends stay here" und nachdem sie ihn nicht gleich beachete fuhr er fort "ohhh you are sooo beautiful, why can't you give me a room here" Ich schaeme mich fuer uns Falang, was denken wohl die Thais wie es in unseren Laendern zu und her geht. Etwas spaeter sehe ich denselben wie er an einem Fruechtestand mit seiner Gittare klimpert - will er die Fruechte billiger kaufen, oder hofft er dass die Fruechte so schneller reifen - ich habe die Nase voll von Kao San und den schraegen Voegeln - werde ich untoleranter oder nur alt?

Wir finden dann doch etwas angenehmes, nicht zu stark im Rummel, Klima, Doppelbett und schoener Garten.

Die naechsten Tage verbringen wir mit dem organisieren unserer Weiterreise - Myanmarvisa und Flug. Aber auch mit etwas shoppen - Phantip Plaza das Elektronikmekka von Bangkok, das Siam Center wo man neben Ferrari und Maserati auch Migros Schoggi kauft - und natuerlich auch einer Thaimassage im Wat Po (hier wurde sie erfunden) und internetlen, nach Hause Skypen....

Was uns absolut ueberrascht sind die Thais. So etwas von freundlich, herzlich und herzig wie die meisten mit uns sind, trotz all dem vielen Touristen... .wowww... zusammen mit dem excellenten Thaiessen, hier wird es uns einfacher gemacht als in Laos...

 

  • Prachuap Khiri Khan oder endlich Strand 25.-30.1.07

Gluecklicherweise fragten wir den Reisebuerochef beim buchen vom Myanmarflug, wo denn moeglichst nahe an Bangkok die wenigsten Falang am Beach seien - er empfiehlt und die Ao Manau, eine Bucht innerhalb einer Luftwaffenbasis 4 Busstunden suedlich von Bangkok.


Ein Stand fuer uns alleine 


Wir sind fast die einzigen! Und der Strand wie auch die Umgebung sind wunderschoen. Gibt es so etwas noch in Thailand, fragen wir uns immer wieder. Alle Einheimischen winken und gruessen, ein Liegestuhl ist gratis, Beach voller Krebse, Muscheln, Seesterne. Wasser warm, tuerkiesfarben, schattenspendende Baume. Was will man mehr! Es tut gut mal einfach nichts zu machen, kein Hotels suchen, kein Bus- oder Mofafahren, nichts organisieren. Nur lesen, schlafen, baden, essen und geniessen! Yippiehhh. Ferien von unseren Ferien - haben wir ein super Leben!


  • Bangkok 30. + 31.1.07


Visa abholen, Waesche waschen, Hotel fuer Lilo und Andi organisieren, zum Zahnarzt gehen (Sandra), Homepage aktualisieren, Book exchange, Skypen, usw...