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Unsere Ausrüstung - updated Okt.06
Geschrieben von Tom   
Wednesday, 12. July 2006

Immer wieder habe ich auf anderen Reisesites gelesen, wie schwierig das es ist seinen gesamten Hausrat auf einen Rucksack zu reduzieren...


Natürlich hatten auch wir unsere Überlegungen dazu angestellt und ich möchte es nicht missen anderen Reisenden mit unseren Gedanken in deren Planungen vielleicht auch zu helfen. Dieses Kapitel wird auch im Laufe der Reise angepasst werden um die gemachten Erfahrungen life einfliessen zu lassen. Wir haben bei den von uns gekauften Ausrüstungsgegenständen den jeweiligen Link zu Globetrotter.deangefügt. Dies ist ein Partner von uns und wenn Du von unser Homepage kommend bei Globetrotter etwas online einkaufst unterstützt du uns direkt - herzlichen Dank!

Siehe auch diesen Bericht uber unsere Reisecomputerausruestung.... 

Für uns die erste Frage bezüglich Ausrüstung war wohl:


welcher Rucksack? 



Aufgrund verschiedenster Feedbacks von Reisekollegen haben wir uns entschieden verhältnismässig kleine Rucksäcke zu kaufen - denn auch der grösste wird mit allerhand Kram gefüllt werden und so müssen wir uns bereits vor unserer Abreise von möglichst viel Kram trennen.


ImageSo hat Sandra sich denn für den 55l Damenrucksack Okawango von Mammut entschieden....(Update Okt. 06 - wirklich gut)

Die Idee war: 
dass wir beide Rucksäcke mit abdeckbarem Tragzeug und Frontklappen möchten - da uns das Beladen einfacher erschien und die Übersichtlichkeit auch besser sein soll - mit dem Nachteil den Rucksack nicht von oben stopfen zu können..... 

Dieser Nachteil weist Sandra's Ruckack nun aber nicht auf, denn er bietet ebenfalls die Möglichkeit diesen von oben (wie ein konventioneller Rucksack) zu laden während der Serengeti nur von vorne geladen werden kann - dafür im Innern noch verschiedenste Fächer und Verzurrgurte aufweist. Er ist für einen Kofferrucksack recht schmal und geht so hoffentlich auch unter Zugbänke usw.  


Mammut Serengeti...und Thomas für einen reinen Kofferrucksack ebenfalls vonMammut den Serengeti 70l.

 Beide Rucksäcke haben hinten ein Daypack - welches wir aber nicht als solches zu gebrauchen denken sondern eher mit Bücher oder Regenjacke usw. stopfen werden.

Sandra und ich haben zusätzlich je ein grösseres Daypack mit gutem Tragsystem, das wir dann mit selber befestigten universal Karabinern vorne am grossen Rucksack anhängen und so auch unsere Hände frei einsetzen können.
Update vom Oktober 06 - glaube ich wuerde mir heute das selbe Modell (aber in 75 Liter) wie Sandra kaufen, ist unglaublich was hier alles Platz findet. 

Als Platzreserve habe ich bei Globetrotter.de universelle Seitentaschen gefunden, die ich bei Bedarf mit wenigen Handgriffen an meinen Serengeti befestigen kann.



Aufbewahrung


compressor_full.jpgcompressor.jpg


Da wir nach unserer Route zu folgen zuerst eher in kälteren (Sibirien/Mongolei) dann wärmeren (Südostasien usw.) und hoffentlich schlussendlich wieder kühleren (Südamerika/Anden) Gefilden bewegen werden haben wir uns überlegt, wie wir während der eher warmen Tage unsere Winterausrüstung aufbewahren und schützen könnten. Wiederum online sind wir auf diePack-It Compressor von Eagle Creek gestossen und davon absolut begeistert. Sie sparen bis zu 80% Platz und halten die eingelagerten Kleider trocken, staub- und insektenfrei. Einziger Nachteil das gelbe Plastikteil am Zip fliegt relativ leicht weg - geht aber sehr gut auch ohne dieses.

Wir haben uns ausserdem verschiedenste Nylon Beutel für unseren Kleinkram zugelegt - hier ist die günstigste Variante von Tschibo (ich weiss.... von Kinderhänden genäht :-( aber sehr praktisch)


Schlafsäcke


Aufgrund unserer geplanten Reiseroute - und auch da wir nicht planen im Zelt zu übernachten - haben wir uns entschieden eher kleine Schlafsäcke mitzutragen, die im Komortbereich um die 10 Grad liegen.  Zusätzlich dazu haben wir je einen Inlett gekauft. So haben wir wenn kombiniert eingesetzt einen Komfortbereich um die 0 Grad oder eben je zwei einzelne Schlafsäcke für unterschiedlichste Temperaturbereiche. 

silk-star.jpgDieses Thema musste nur ich für mich neu lösen - denn mein alter Mumienschlafsack weist ein Packmass auf, das jeglichen Rahmen gesprengt hätte. Ich habe mir nach längerem informieren und abwägen für den Black Bear Silk Star 200 entschieden. Es ist ein sehr leichter, eiförmiger Schlafsack der innen komplett mit China Seide ausgekleidet ist und so neben einem geringen Gewicht und Packmass auch einen aussergewöhnlichen Schlafkomfort garantieren soll. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass er einen umlaufenden Reissverschluss aufweist und so auch als Decke gebraucht werden kann - macht ein Kuscheln viel einfacher ;-) (Update Okt. 06 - wirklich gut)

Beim Innenschlafsack fiel die Entscheidung bei Thomas auf den Micro-Fleece Inlett von Black Bear (Update Okt 06 - nach Hause geschickt) und bei Sandra auf einen normalen Seideninlett.

Um den Schlafsack noch etwas kleiner zu komprimieren und in dieser kleinen Grösse kein guter Kompressionssack erhältlich ist, habe ich mir drei universal Spannriemen an die bestehende Schlafsackhülle angenäht und spare so gut nochmals 10cm Platz in der Länge - das fast gratis und habe dabei erst noch gelernt die Nähmaschine zu bedienen - vielleicht erhalte ich so in China einen Job als Näher ;-) 



Hygiene


duschschlauch.jpgAuch zu diesem Thema gibt es eine ganze Reihe hoffentlich nützlicher Innovationen. Da verschiedenste andere Reisende empfohlen haben in die Transsib einen universellen Wasserschlauch mitzunehmen, haben wir uns entschieden den an jeden Wasserhahn anschliessbaren Duschschlauch von Globetrotter zu bestellen - da der Duschkopf abnehmbar ist, kann dieser auch zum Füllen von Wassersäcken gebraucht werden.(Update Okt. 06 - nach Hause geschickt)

seife.jpg

 Um sauber zu werden haben wir uns zwei verschiedene möglichst universell verwendbare Seifenarten gekauft. Als erstes die bei Globetrotter angebotene Allwasserseife - sie müsste nach Hersteller auch mit Salzwasser schäumen. Für solche die Duft und trotzdem Zweckmässigkeit schätzen können wir Lush empfehlen - diese Firma stellt alles was man irgendwo für Körperpflegen gebrauchen kann in Seifenform her - d.h. Conditioner, Hautpflege, Massage Barren usw.


Flüssigkeitstransport


Ebenfalls aus Platzgründen versuchen wir uns mit zwei verschiedenen faltbaren Wasserbehältnissen zufaltflasche.jpg je 4 Liter. Einerseits den Flach-Beutel von Ortlieb, dieser kann aufgrund des Materials auch mal nur mit Luft gefüllt und so als Kopfkissen gebraucht werden - als zweite Variante eine leichtere und kleiner rollbare Faltflasche(Update Okt. 06 - nach Hause geschickt)

Natürlich darf auch ein Flachmann mit feinem Grappa nicht fehlen - man weiss ja nie welch schlimme Bakterien ich abzutöten habe.... ;-) Nötigenfalls kann ich mit demEdelstahlgeschirr von Tatonka (Update Okt. 06 - nach Hause geschickt) bevor etwas kochen - habe dieses aber hauptsächlich gekauft, weil der Deckel auch als Teller benützt werden kann. Mit einemuniversellen Packriemen verzurrt kann dieses Geschirr auch als Lagergefäss für Food-Resten benutzt werden (ist aber nicht dicht!!)


Wasserentkeimung


micropur_forte.jpgEin richtiger Schweizer kauft hier nur das Beste auf dem Markt.... Katadyn aus der Schweiz..... da wir nicht planen zu stark in die Pampa zu gehen haben wir uns entschieden kein Filtersystem mitzuschleppen sondern verwenden nur Katadyn Micropur Forte Flüssig MFL wenn es einmal nötig sein sollte. (Update Okt. 06 - Achtung Flasche leckt auch wenn noch ungeoeffnet) Um danach dem Wasser den Chlorgeruch zu nehmen verwenden wirMicropur Antichlor.




Schuhwerk


Neben guten Wanderschuhen, die uns wahrscheinlich während dem Umherreisen Salomon Tech Amphibaus Platzgründen immer an den Füssen begleiten werden haben wir uns zusätzlich die Tech Amphibian von Salomon erstanden (Update Okt. 06 - wirklich gut)- scheint ein praktischer und leichter Turnschuh zu sein, der multifunktionell als Wasserschuh und als Schlüpfer gebraucht werden kann. Ausserdem haben wir beide für die super heissen Länder Flip-Flops im Stil dieser Teva dabei.


Regenschutz und Kleider (in Extralang-Grössen)


Um wiederum möglichst viele Temperaturbereiche abzudecken, mussten wir uns für das Zwiebelprinzip entscheiden und hoffen damit den gewünschten Erfolg zu haben. Wiederum gestaltete sich der Kauf von solchen Produkten als Spiessrutenlauf - wir hofften hierbei auch die EierlegendeWollmilchsau zu finden. Die grösste Schwierigkeit war für Thomas eine Jacke zu finden, die seiner Grösse (197cm) auch passte. Jacke über Jacke flog raus und war einfach nicht gross genug - mal die Arme, mal die Schulter, mal der Preis... usw.... eigentlich wollte ich nicht über Fr. 400.-- für ein solches Teil ausgeben, doch aufgrund meiner Grösse musste ich hier einen Kompromiss eingehen. The North Face hatte mit seiner Stratosphere XCR im XXL endlich eine Jacke die mir passte. Hier kann ich für Schweizer Transa in Zürich wirklich empfehlen - eine grosse Auswahl, gute Beratung und mehrere Filialen in der Schweiz machen wenigstens das ewige Anprobieren einfacher.

Auch mit den Trekkinghosen hatte nur ich Probleme diese in meiner Beinlänge zu finden. WiederumThe North Face hatte solche Hosen mit langen Beinen im Programm.


Sicherheit auf Reisen


schloss.jpgViel existiert hier diesbezüglich auf anderen Reisesites - und so haben wir uns mit einigem wenigen eingedeckt. Was besonders einleuchtend für mich war möchte ich hier auch anderen zugänglich machen. So las ich bei Worldtrip.de über deren Utility-Beutelwertsachensack.jpg und haben uns auch einen solchen anglegt: Einigen universal Sicherheitsschlösser, Haken und Ösen um auch mal eine Türe von innen schliessen zu können, mit dem Super Lock and Cable von Eaglecreekhoffe ich auch mal den Rucksack irgendwo befestigen zu können und nicht das ganze Gewicht des Stahlnetzes von Pacsafe mitschleppen zu müssen.
Eine wirlich gute Idee fand ich wie von Worldtrip.de empfohlen einenWertsachenbeutel anzulegen - und so das zählen des Inhaltes an der Hotelreception umgehen zu können. (Update Okt. 06 - wirklich gut)

Hüfttasche mit Stahlseil im GurtEin letztes nützliches Feature istdiese Hüfttasche - im Bauchgurt integriert ist ein dünnes Stahlseil, was nach Erfahrungen von anderen Traveller einen sehr guten Schutz vor dem Druchtrennen darstellt.(Update Okt. 06 - wirklich gut)pack_safe_draht.jpg

 

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Tja vielleicht fällt uns irgendwann noch anderes ein oder wie gesagt live Erfahrungen mit dem Equipment - hier wirst Du das ebenfalls lesen können.