Discover with SanTom.ch

Come along and experience the WORLD with us!

Teehausmafia in Beijing
Geschrieben von Tom   
Wednesday, 1. November 2006

Vorsicht in Beijing - die Teehausmafia treibt ihr Unwesen!

Ohne etwas boeses zu Ahnen, spaziert man auf oeffentlichen Plaetzen - wie der des himmlischen Friedens - umher. Als Lauwei (Auslaender) wird man immer wieder von den Chinesen angesprochen, nur in Beijing hat es hierfuer haufig andere Gruende als die chinesiche Neugierde fuer Fremde.

Hier treibt naemlich seit einiger Zeit die Teehausmafia ihr Unwesen.  


Platz des Himmlischen Friedens


 
Da wir immer wieder Touris getroffen haben, die Opfer dieser Banden geworden sind moechten wir mit diesem Bericht andere Chinareisende warnen - so wie auch wir vorgaengig gewarnt wurden. Wir wurden also keine Opfer dieser Banden...


Die ganze Story beginnt so.... man wird angequatscht - von meist sehr gut englisch sprechenden Personen. Nach einigen Minuten wollen diese wissen ob man nicht Lust haette mit ihnen einen chinesischen Tee zu probieren. Willigt man ein wird man in ein Teehaus gelotst - in einem unscheinbaren Gebaude und einem Hinterzimmer im oberen Stockwerk. 
Nach einer halben Stunde und 5 bis 6 Taesschen spaeter wird dann eine Rechnung zwischen 100 und 300 Euro praesentiert. Die chinesischen Begleiter mimen die Verlegenen und entschuldigen sich fuer diesen hohen Betrag. Kann man sie infolge der teuren Rechnung nicht einladen legen sie auch brav ihren Anteil dazu und bringen so den Touri noch mehr in Zugzwang. 
Fuer die wenigen Touris die das noch immer nicht zum Zahlen der Rechung ueberzeugen vermochte, stehen dann noch eins bis zwei Schlaegertypen zur Verfuegung, die mit Nachdruck aufs Zahlen der Rechnung hinweisen. Ist dann das Geld bezahlt, darf man das vermeintliche Teehaus auch unbeschadet verlassen. Die Begleiter entschuldigen sich nochmals fuer den hohen Betrag und moechten noch Emailadressen austauschen und auf gut Freund machen.....


Diese Show wird von den beteiligten Chinesen so gut gespielt, dass viele Touris erst  spaeter im Hostel, beim Erzaehlen ebendieser Geschichte, realisierten, dass sie betrogen wurden. Viele dachten auch danach noch, dass diese freundlichen chinesischen Begleiter sicher nichts mit diesem  Betrug zu tun haetten, da sie ja auch ihren Obulus geleistet haetten....doch sind diese freundlichen Chinesen Teil der Mafia und kriegen das bezahlte Geld und ihre Komission danach wieder.