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Chinatagebuch die zweiten 30 Tage
Geschrieben von Sandra & Thomas   
Friday, 17. November 2006
 
  • Leshan - 19. - 20. Okt. 2006


Zwei offensichtliche Gruende gibt es fuer Auslaender den 2 stuendigen Trip von Chengdu nach Sueden zu unternehmen. 
Erstens den mit 71m Hoehe groessten Buddha der Welt. Er hat unter anderem 7.5m lange Ohren und 8,5m lange Zehen. Der Bau dieser Skulptur wurde im Jahre 715 begonnen und dauerte ueber 90 Jahre!
Zweitens ist hier in dieser Stadt das schnellste PSB von ganz China. Das Public Securtity Bureau ist der Ort wo Auslaender Visa beantragen und verlaengern muessen. Und was in Beijing und anderen Orten muehsame 6 Arbeitstage dauert, muss man hier nur 4 bis 5 Stunden auf seinen Pass verzichten und darf danach wieder ungehindert 30 Tage China bereisen. Selbst Regierungsstellen kennen Kundendienst hier in China - cool!
Wir habe sogar noch einen dritten  Grund gefunden. Die Stadt ist viel gemuetlicher als andere, weniger Verkehr. Es gibt viele kleine Strassenstaende wo neben gewoehlichem Essen auch Schlangen- und Schildkroetenpotenztraenke, gegrillte und aufgespiesste ungeborene Chicken, aber auch Zahnarztquacksalber und Huehneraugenabrasierer ihre Dienste und Waren feil bieten....


72m Buddha 


 

  • Ya'an - 21. Okt. 2006


Hier sind wir nur gelandet, weil wir nicht 9 Stunden Bus fahren wollten, so haben wir den Journey Reise von Leshan nach Kangding halbiert. 
Weil wir das im Lonely Planet empfohlene Hotel nicht finden konnten landen wir in in  einem 2 Sterne Hotel (mit fancy Duschkabine) fuer 12 Euro die Nacht. Bis jetzt unser bestes Zimmer seit der Schweiz - es ist soo ruhig und dunkel und sogar fast sauber - wir schlafen fast wie die Koenige....

  • Kangding 22. Okt. 2006


Wir sind schon fast 40 Minuten ausserhalb Ya'an in Richtung Kangding da lautet des Busfahrers Mobiltelefon.... wir verstehen natuerlicht kein Wort von dessen lautstarken Unterhaltung - ausser dem Wort "Lauwei".... sind wir damit gemeint? 
Der Bus wendet und faehrt wieder zurueck - sind wir im falschen Bus, was ist los? Alle die nach dem Polizeicheckpoint in den Bus zugestiegen sind und somit illegal sich auf dem Bus befinden werden wieder am Strassenrand abgesetzt - was geht hier vor sich? Wieder zurueck am Busterminal sehen wir was Sache ist.... 3 hollandische Touristen steigen auch noch diesem Bus zu. Tueren zu, wieder am Polizeicheckpoint Passagiere zaehlen und quittieren lassen und danach die am Strassenrand wartenden wieder auflesen und ab geht es nun endlich doch noch im Richtung Berge. Einmal mehr ein perfektes Beispiel chinesischen Kundendienstes!
Im Hostel treffen wir ein Paaerchen aus Kuala Lumpur, sie sind chinesische Malay, wir essen gemeinsam und beschliessen die naechsten Tage zusammen zu reisen.


China Malay und Santom im Hailuoguo 

 

  • Hailuoguo Gletscherpark - 23.Okt. 2006


In aller Fruehe geht es von Kangding suedwaerts - wir chartern ein Taxi welches uns nach Moxi, das Tor zum Park, bringt. 240 RMB fuer Eintritt und Parkbus leichter rumpeln wir dann dem Camp Nr. 3 entgegen, von welchem eine Gondelbahn ueber den ersten Gletscher bis auf 3700 m ueber Meer geht. Diese 320 RMB wollen wir eigentlich vermeiden und machen uns per Piedes auf den Weg zum Gletscher und dem Mount Gonga (7556 m) viewpoint. Ein chinesischer Tourguide bringt aber unsere gesamte Planung durcheinander und sorgt dafuer, dass wir die Gondelbahn trotzdem nehmen und dafuer auch sicher diesen hoechsten Berg Westchinas und dessen atemberaubende Gletscher zu Gesicht bekommen. Ausserdem organisiert uns der Guide auch ein Erstklasshotel fuer 14 Euro anstelle 45 Euro und verdient sich dabei noch seine Kommission.... wir verstehen China nicht. Der ganze Tag wurde gepraegt durch die chinesische Reisearte - schnell hier, schnell dort, lets go - die Ruhe finde wir dann aber doch noch in den traumhaft schonen Hotsprings, wo wir im 43 Grad warmen Wasser entspannen und uns vom chinesischen Tempo erholen. Da wir nun mausarme Traveller sind (das war unser teuerster Tag seit Reisebeginn) erbitten Erika und Go ein guenstiges Dinner im erstklass Restaurant.


7500m Mount Gongga 

 

  • Kangding - 24. Okt. 2006


Wieder sollte der Morgen in aller Fruehe starten, doch bevorzugen wir etwas laenger zu schlafen als den Sonnenaufgang mit 100 fotografierenden Chinesen zu teilen. Ein Taxi bringt uns danach zurueck nach Kangding wo wir im Zimmer die Bekanntschaft mit Judith und Ronny machen. Sie schwaermen uns vom Nordosten Sichuans vor, was uns unsere Reiseplaene aendern laesst. So  beschliessen wir, die naechsten Tage gemeinsam weiterzureisen. Es folgt ein gemuetlicher, kulinarischer Abend mit Yakbuttertee, Zhampa und anderen tibetischen Spezialitaeten.


  • Tagong - 25. + 26. Okt. 2006 


Ausgeschlafen zwaengen wir uns gegen Mittag zu sechst mit Vollgepaeck in einen Mikrobus. Die Fahrt bringt uns ueber einen schwindelerregenden Bergpass von 4300 m Hoehe, vorbei an karger Landschaft in das bekannte Grasland von Tagong. Wehende Gebetsfahnen heissen uns willkommen und zeigen uns an, dass hier eigentlich nicht China sein sollte. Hier wohnen Menschen in farbigen Gewaender,  mit von der Sonne gegerbten Gesichter, die eine andere Sprache sprechen und eine ganz andere Kultur leben. Der Ost-Tibet - so nahe und doch so fern vom Tibet. Die Grenze darf  auch von diesem Volk nicht ueberschritten werden...

Vom ersten Augenblick an verbuenden wir uns mit diesen Menschen und merken, wie wir ein Stueck kritischer werden...

Das Leben hier und die 3700 m Hoehe mit seiner Kaelte beschaeftigen uns auch noch am naechsten Tag. So verbringen wir viel Zeit mit Teetrinken, abwarten und unsere weitere Route planen.


Tagong Kloster 

 

  • Zhonglu - 27. + 28. Oktober 2006


Malerische Herbststimmungen, klares Flusswasser und Schneebedeckte 5 - und 6- tausender saeumen unseren Weg in den Norden nach Danba. Etwas ausserhalb dieses Bergstaedtchens liegt Zhonglu. Das im "Tibetean Beauty Valley" auf einer Hochebene liegende Dorf ist fuer uns Liebe auf den ersten Blick. Die Hauser sind ueber eine weite Flaeche am Hang verstraut gebaut und wurden im traditionellen Stil, aus Felsbrocken, Holz und Lehm konstruiert. Jedes Haus verfuegt ueber mehrere grosse Dachterassen, die jetzt im Herbst dazu gebraucht werdem um die geernteten Maiskolben und Chillischoten an der Sonne zu trocknen - welch farbenfrohes      Bild.
Bei unserer Ankunft weisen uns die Einheimischen zum Hotel. Wir aber moechten bei einer Familie unterschluepfen was dank der hier gelebten Gastfreundschaft auch sofort gelingt. Wie die Osttibeter unsere Seelen beruehren kannst Du im separaten Bericht lesen...


  Traditionelle Tibeterhauser


 

  • Danba - 29. Okt. - 1. Nov 2006


Judith und Ronny treffen durch Zufall wieder die zwei Malay und fahren mit ihnen in ein noch entlegeneres Bergdorf. Wir hingegen moechten unser eigenes Tempo leben, unsere Maegen auskurieren und geniessen die Zeit fuer uns in Danba. Wir spazieren verschiedene Male durch dieses zwischen Bergen eingebettete Dorf, geniessen die Sonne und den blauen Himmel. Als Judith und Ronny wieder zurueck sind, wollen wir den Bus nach Ganzi buchen, doch, sagt man uns, sei dieser defekt und fahre erst ein Tag spaeter. So gehen wir auf die  Suche nach einem Wanba und verbringen fast den ganzen Tag im Internetcafe.


Im Hotel in Danba - hier sollen die schoensten Frauen in "China" sein

  • Ganzi - 2.+3. Nov. 2006


Die ueber 10 stuendige Busfahrt von Danba in dieses am Fusse des Himalaya liegende Bergdorf beginnt noch vor Tagesanbruch und fuehrt uns ueber mehrere Paesse, ausgedehntes Weideland, vorbei an den schwarzen Nomadenzelten und farbig bemalten Blockhauesern. Im Bus sind wir die einzgen Touris, die meisten Passagiere sehen sehr Tibetisch aus. Neben Thomas laesst sich ein alter Lama nieder. Wir bieten ihm einen Apfel an, doch winkt er ab und zeigt auf seinen Zahnluecken - so lachen wir beide laut raus und haben eine Beziehungsebene geschaffen. Ein spannender Mensch, der mit seinem Wesen, seinem Lachen und den aufgesagten Mantras den Bus mit einer grossen Herzlichkeit fuellt. Er deutet auf unserer Vorbeifahrt auf die Geburtsorte des 5. und 7. Dalai Lamas und strahlt als wir ihm mit Haenden und Fuessen zu verstehen geben, dass wir den jetztigen Dalai Lama in der Mongolei sehen durften.

Unser Ganzi erkundungstour fuehrt uns auch zum Kloster. Waehrend dem Aufstieg zu diesem lernen wir Patenyishe - einen 30 jaehrigen im Kloster wohnhaften Moench kennen. Wir lassen uns viel Zeit mit ihm und versuchen die wenige Brocken englisch richtig zu deuten. Er laedt uns in seine Kammer zum Tee und fuehrt uns danach auf einer Privattour fuer Freunde - so bezeichnet er uns bei seinengleichen - durch das ganze Kloster. Seine Bescheidenheit und immense Herzlichkeit beruehrt uns sehr und wir fuehlen mit ihm uns seinem Volk und dessen unfrewilligen Lebensumstaenden in China.


Unser Freund, der Moench aus dem Kloster Ganzi



Immer wieder moechten uns Tibeter zu sich nach Hause einladen - wir beschliessen deshalb etwas langer als geplant hier zu bleiben um eine oder die andere Einladung anzunehmen.
Die ersten zwei Naechte verbringen wir jedoch im Himalaya Hotel, wo Sauna und Jaccusi unser Poren vom vielen Staub reinigen.

 

  • Khandup - 4. Nov. 2006


Wir machen uns auf und wollen den im Bus nach Ganzi kennengelernten Yama Tsering in seinem Nomadendorf Khamdup besuchen. Yama Tsering ist Tourguide und spricht deshalb gut englisch, weshalb wir seiner Einladung gerne gefolgt sind und hofften durch ihn mehr ueber das Leben in den tibetischen Bergen erfahren zu duerfen. Sein Dorf liegt ca 50km ausserhalb Ganzi auf dem Highway nach Lhasa auf einer Hoehe von 3900m und wird von den Nomaden nur waehrend der Winterzeit bewohnt - im Sommer weilen sie weit hoeher oben in ihren schwarzen Zelten. 
Wie wenn wir schon alte Freunde waeren, werden wir von diesen Menschen begruesst und willkommen geheissen. Sofort wird uns Milchtee, Yakmilch und Essen serviert. Etwas spaeter werden wir dann von Haus zu Haus gefuehrt, allen Verwandten wie auch dem "Dorfhaeuptling" vorgestellt. Da treffen wir auch auf Dagmar, eine Deutsche die im letzten Jahr fuer sechs Monate in einem schweizer Hilfswerk mitgearbeitet hat, und nun ebenfalls hier auf Besuch weilt. 

Auf dieser Hoehe kommen wir arg  ins Schnaufen und muessen auf dem Weg zu einem ausserhalb gelegenen Weiler immer wieder pausieren. Waehrend einer solchen Pause wird Sandra ueberredet sich auf ein Yak zu setzen und Thomas geht einmalmehr hinter den Bueschen der bald allmonatlichen Yakmilchdarmspuelung nach.

Ein darauffolgender Schulbesuch bringt uns auf eine Idee..... (mehr dazu hier!)

Wieder spueren wir die Herzlichkeit und Offenheit dieses Volkes. Versammelt um den warmen Ofen verbringen wir den Abend - draussen ist es inzwischen bitterkalt doch suchen einige der Nomaden noch bis weit in die Nacht 18 entlaufene Yaks.

Nicht nur die Menschen scheinen sich ueber unser Anwesen zu freuen, auch die Mause tanzen die ganze Nacht in und um unseren Schlafplatz.


 Nomadenleben

 

  • Rongpatsa, Ganzi - 5.+ 6. Nov 2006


Wir entscheiden uns die erweiterte Einladung der Nomaden nochmals einen Tag mit ihnen zu verbringen auszuschlagen und moechten stattdessen in einem Hotel im nahe gelegene Rongpatsa naechtigen und so auch unsere Maegen schonen. Nun bestehen die Nomaden aber darauf uns per Motorrad die 20km ins Dorf runterzufahren und bestehen ebenfalls darauf, dass wir ihr Geschenk (2kg Yakbutter) annehmen. Gluecklicherweise duerfen wir diesen Menschen mit einer Spende fuer Ihre Dorfschule aushelfen - siehe separater Bericht - denn sonst koennte diese Gastfreundschaft und Herzlichkeit mit Geld nicht angemessen "entloehnt" werden.
Beim Abschied legt uns Loga, der Dorfchef, einen weissen Freundschaftsschal um und bittet uns im naechsten Sommer wieder zu kommen. Sie verabschieden uns vor dem Haus, das mit dem Schild "Himalaya-Hotel" gekennzeichnet ist.
Wir treten in dieses ein und fragen nach einem Zimmer fuer die Nacht, wir jedoch erhalten in sauberen Deutsch die Antwort, das dies kein Hotel sondern ein Spital sei und das Schild draussen nur fuer sein Hotel in Ganzi werbe. Wir sind also beim Eigentuemer unseres Sprudelbadhotels gelandet.... welcher uns auch im selben Augenblick in ein riesen Zimmer in seiner Villa fuehrt und sagt, dass wir aber hier bei ihm schlafen koennen. Janpa ist tibetischer Arzt, war mit einer Schweizerin verheiratet, hat ueber mehrere Jahre immer in den Wintermonaten in der Schweiz seine hausgemachte tibetische Medizin verkauft und sein Bruder ist ein Moench im tibetischen Kloster oberhalb Vevey. Wir erfahren viel ueber seine Arbeit, die tibetische Naturmedizin und kosten und riechen allerlei Planzen und Wurzeln immer mit der entsprechenden Anleitung wozu diese nun gut sind.
Ein spannender Tag geht so zu Ende und wieder konnten wir noch am morgen nicht ahnen was wir alles erleben duerfen.
Nach einem ausgiebigen Fruehstueck bei Doktor Janpa und einer Dorfbesichtigung faehrt er uns zurueck nach Ganzi - natuerlich in sein Hotel wo wir am Abend nocheinmal im Jaccusi den Staub aus den Poren waschen werden. 
Doch bevor besuchen wir noch Dagmar in ihrem Nima-Home und lassen uns von ihr und dem Direktor die Arbeit des schweizer Hilfswerks erklaeren - wir koennen dieses Hilfswerk wirklich empfehlen.


Das Haus von Dr. Janpa

  • Litang - 7. + 8. Nov. 2006


10 Stunden Bus und Minibus, schneebedeckte Paesse von 5500 m Hoehe, eisige Kaelte..... wir fahren nun endgueltig Richtung sueden und irgendwann soll es dann auch waermer werden. Aber noch nicht in Litang - eine Stadt auf ueber 4000m - eine der hoechsten der Welt. Wie ueberall verfuegen auch hier die Hauser und Hotels keine Heizungen und wir sind froh um unser Heizdecke im Bett.... dem einzigen Komfort hier..... die Stadt ist chinesisch und die Menschen schon eher gewohnt an Touristen - es fuehrt aber kein Weg an diesem Ort vorbei uns so warten wir die 2 Tage bis der naechste Bus uns weiter nach  Sueden bringen wird.....


auf ueber 4000m ueber Meer 

 

  • Xiancheng - 9. Nov. 2006


Ein weiterer Bushub in den Sueden.... 4 Stunden oder knapp 200 km von Litang. Die Natur dazwischen empfinden wir als eine der schoensten und abwechslungsreichsten seit wir in den tibetischen Bergen sind. Es geht hoeher, immer hoeher - weiss nicht ob wir die 6000er Grenze schon ueberschritten haben, die Strasse ist schneebedeckt - gut dass die chinesischen Busse auch mit Sommerreifen ohne Profil im Schnee fahren koennen - offene, weite Hochebenen, freie Flusslaeufe, die Strasse windet sich abermals - riesige Felsbrocken zu tausenden saumen nun den Weg, die Strasse windet sich schon wieder - endlich, ich glaube wir haben wohl den Gipfel aller Gipfel gerade erfahren.... die Aussicht ist unglaublich; Berggipfel soweit das Auge reicht. Unsere Erde ist doch einfach wunderschoen. Doch schon ist der Spuk vorbei und es geht Talwaerts...Serpentinen ueber Serpentinen, Schluchten, Wasserfaelle, schon saeumen wieder Birken die Strasse. Der Bus haelt wieder an - diesmal wir Wasser getankt.... Talwaerts fahren hier alle mindestens im 4. Gang, wird nur gebremst und damit die Eisen nicht sofort gluehen wird mit Wasser gekuehlt... Motorbremse unbekannt?


Gipfel, Gipfel und mehr davon 

 

  • Zhongdian - 10.+11. Nov. 2006


Wieder 10 Stunden im Bus, wieder Paesse ueber Paesse. Einer der Chinesen hat die Wunschkamera von Thomas um den Hals - er, Serjet, spricht franzoesisch, kommt aus Shanghai und produziert modische Frauenkleider. Mit ihm und seiner Frau Dandy ist sofort ein sympatischer Kontakt hergestellt, der unsere Reiseplaene noch ziemlich durcheinanderbringen wird.... Zwischendurch wird es richtig warm im Bus - muss das jetzt schon sein.... der Wechsel von eisiger Kaelte ging doch etwas zu schnell! Dann folgt aber gleich wieder ein Pass und es wird wieder kuehler. Nach fast einem Monat in der Provinz Sichuan kommen wir im Verlauf des Tages in die Provinz Yunnan. Am auessersten noerdlichen Zipfel liegt auf 3200m Zhongdian. Eine sehr schoen restaurierte Altstadt begruesst uns doch fuehlen wir uns wie im Disneyland - nur fuer Touristen gemacht? Waehrend Sandra am Abend ihren Bauch auskuriert testet Thomas mit unsern neuen chinesischen Freunde deren Trinkfestigkeit... entsprechend schliefen wir dann allem am naechsten Tag etwas laenger und begnuegten uns damit das Zhongdiang-Disneyland weiter zu erkunden.



ausnahmsweise kein Disneybesucher


  • Lijang - 12. Nov. 2006


Von Disneyland ins Disneyworld? Lijangs Altstadt ist Unesco World Heritage.... Wir wussten darueber und wollten noch einen weiteren Tag mit Dandy und Serjet verbringen. Sie treffen hier Dandys Mutter - wir essen gemeinsam und werden nun sicherlich zum 10mal zu ihnen nach Shanghai eingeladen - wir nehmen die Einladung gerne an - anfangs Dezember, nach dem Besuch von Markus, werden wir nochmals von unserer geplanten Route abweichen und China ein weitersmal durchqueren. Wir freuen uns, speziell auf die Herzlichkeit unserer zwei chinesichen Freunde.


Dandy und Serjet - unsere Freunde aus Shanghai 


 

  • Dali (old City) - 13. - 16. Nov. 2006


Von den vielen Stunden im Bus, der tibetischen Kaelte und der magenstrapazierenden Ernaehrung erholen wir uns in diesem charmanten Staedtchen fuer einige Tage - nur bevor es dann wieder fuer ueber 30 Stunden Fahrt nach Hong Kong weitergehen wird.


Dali Old City 


 

  • Dali nach Hong Kong - 17. - 19.11.2006


Mit dem Bus nach Kunming wo wir uns fuer einen Moment von Dandy und Serjet  verabschieden - am naechsten Tag in  zwei 6er Zug-Schlafabteilen fuer 26 Stunden nach Guangzhou und von dort mit dem Bus ueber die Grenze nach Hong Kong, wo wir in China sind, aber trotzdem nicht wirklich...


Bald sind wir in Honki