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Outback zum zweiten

Geschrieben von Tom
  
Monday, 20. August 2007


  • 19-23.7.2007 - Miaree Pool

EchseNach laengerem im Outback fahren wir ein sauberes und sympatisches Staedtchen an. Karratha - auch hier herrscht Minenfieber und zusaetzlich dazu sind 150 km ausserhalb der Kueste die groessten Gas- und Erdoelvorkommen Australiens - Goldgraeberstimmung fast im wahrsten Sinn des Wortes. Wir informieren uns ueber die Region und erfahren, dass alle, aber auch wirklich alle Campingplaetze in der Region voll sind, aber wir gratis auf dem Parkplatz des lokalen Golfklubs uebernachten koennten. Erstmals stocken wir unseren Eski auf, kaufen Wein im Pappkarton und beschliessen nicht neben dem Golfplatz, sondern 40 km suedlich auf dem von Lou empfohlenen Gratiscampground zu naechtigen. Dort soll nach Campingfuehrer auch Natelempfang moeglich sein, was nach ueber 4 Wochen fuer uns wirklich wichtig ist, um endlich wieder einmal mit unseren Eltern telefonieren zu koennen.

Miareepool ist ein kleiner und sauberer See, doch gestaltet sich die Suche nach einem geeigneten Platz fuer unser Zelt schwieriger als gedacht. So gehen wir mit unserem Ford erstmals Richtung Offroad und finden in einem danebenliegenden Tal einen einsamen Platz fuer uns - wissen aber auch, dass wenn Regen fallen sollte wir als erstes unser 2WD in Sicherheit bringen muessten, denn wenn nass fuehlt sich diese rote Erde an wie eine Schlittelbahn.

Spaziergaenge um den See oder ins umliegene Buschland fuellen die naechsten Tage und wir geniessen unseren abgeschiedenen Zeltplatz. Hier koennen wir unsere neuerworbene Campingdusche ohne Angst vor neugierigen Blicken am naechsten Baum befestigen und mit sonnengewaermtem Wasser den Staub abwaschen.

Jeweils um 19 Uhr steigen wir dann auf einen Huegel, stellen unser Handy auf Empfang und freuen uns auf Nachrichten von zu Hause. Nur die leeren Akkus treiben uns dann und wann zu den grey Nomads wo wir immer auf deren Generatorhilfe zaehlen koennen.

In unserem Exil kriegen wir immer wieder Besuch aus dem Busch, Kaengis, Olive Pythons, riesen Echsen - allerlei Spinnen, Kaefer und Ameisen zwingen uns dazu unseren bequemen Sitzplatz alle 30 Minuten fluchtartig zu wechseln.


sheilasblokes













  • 23.7.07 - Karratha

Ein wichtiger Tag steht vor uns, neben Shoppen und sonstigem administrativen Krimskrams haben wir uns entschlossen auf die Suche nach Cashwork zu gehen. Auch wir moechten von diesem Boom etwas profitieren und unsere von Australien geschundene Reisekasse etwas aufbessern.


Stellenangebote sind fast ueberall angeschlagen, es scheint als ob jeder einigermassen helle Kopf sich im Minengeschaeft eine goldene Nase verdient und niemand mehr uebrig bleibt fuer's Einfache. Wir wurden verschiedentlich gewarnt, dass Uebernachtungsmoeglichkeiten viel schwieriger zu finden seien als Jobs.... so machen wir uns erstmals schlau in dieser Sache. Wir klappern die Caravanparks ab, und finden Campingplaetze wo Frauen einen Schluessel fuer das WC kriegen (um von Maennern sicher zu sein?), wo dicht gedraengt ein Schrottmobil am anderen fuer permanentes Wohnen dahinvegetiert, wo Platze auf Monate oder sogar Jahre voll ausgebucht sind, wo eine winzigkleine Container Campingcabin fuer 150 Dollar die Nacht weggeht (mit der Bemerkung... wir sind die billigsten in Town) Mit viel Glueck koenne man ein Zimmer in einer WG fuer 350 Dollar die Woche mieten - Wohnungen und Hauser werden zwischen 1500 und 2500 Dollar die Woche vermietet. Es gaebe sogar immer wieder Faelle wo normalen Mietern gekuendigt wuerde, damit der begehrte Schlafplatz danach mit besser zahlenden Minenarbeitern gefuellt werden koenne.


Frustriert ziehen wir vondannen und beschliessen, dass heute wohl nicht unser Tag fuer Arbeitssuche ist und wir uns morgen fuer einige Tage im Millstream-nationalpark von diesem Stress erholen muessen ;-)


Im Visitorcenter holen wir uns eine Bewilligung fuer den Golfplatzcamp, fuer die private Eisenerzzugstrasse und updaten fuer 10 Dollar die Stunde unsere Webpage. Zum Glueck habe ich immer noch so schnelle Computerfinger!!


  schlafen am golfplatz


  • 24.-27.7.07 - Millstream Nationalpark

Iron OreVor der Abfahrt in die Natelfreie Wildnis noch ein Geburtstagssms nach Hause und schon fahren wir den Schienen entlang in Richtung Osten. Die Zugslinie wird von Pilbara Iron betrieben und gehoert zum laengsten privaten Netzwerk in Australien. Diese Eisenbahn verbindet das im Ueberfluss vorhandene Roheisen mit einem der vielen Eisenerzhaefen an der Kueste von wo es so schnell wie moeglich natuerlich vor allem nach China exportiert wird.

Die hier verkehrenden Zuege sind zwischen 2.5 und zuweilen 7.5 km lang und transportieren in jedem der mindestens 230 Wagen jeweils 100 Tonnen Erz zur Kueste.

So dauert es auch nicht lange bis wir einem dieser 6000 PS Monster auf der sich windenden Bergstrecke begegnen. Der Lokfuehrer fuegt dem in dieser Stille fast unaushaltbaren Motorengebruell noch einen freundlichen Horngruss dazu und zieht an uns knipsenden Touristen wie eine endlose Schlange vorueber.

Im Park angekommen meinen wir hier wohl die einzigen zu sein und koennen uns kaum vorstellen, dass noch vor einer Woche, waehrend den lokalen Schulferien, der Platz ueberfuellt war. Ein anderer Tourist scheint ebenfalls nicht mit uns gerechnet zu haben, kommt er uns doch splitternackt, mit brasilianischem Haarschnitt und Blume in der Hand entgegen. Sandra scheint vom ihm so angetan zu sein, dass ich mir vornehme seinem Vorbild baldmoeglichst zu folgen ;-)


Die Campingarea verdient fuer uns ihren Namen nicht, aehnlich wie im Karijinipark wurden mitten in der Wueste einfach die stachligen Spinefix aus der roten, harten Erde gezogen, eine Nummer an einen Pfosten angeschlagen und dafuer soll man 13 Dollar die Nacht liegenlassen? Wir verziehen uns daher an die einsame Deep Reach Pool Dayuse-area und geben vor hier nur zu Picknicken. Nach Sonnenuntergang stellen wir unser Zelt am schoensten Plaetzchen auf, ziehen im Motorraum unseres Ford das richtige Kabel ab und koennten so dem Ranger ohne schlechtes Gewissen sagen, dass unser Auto dem Sprichwort Ford kaufen - Fort laufen gefolgt sei und wir deshalb hier naechtigen muessten. Doch der Ranger scheint seinen Feierabend zu geniessen und bevor er am naechsten Morgen seine Tour bei unserem Plaetzchen beginnt ist unser Zelt wieder im Auto verstaut und wir sitzen wie erlaubt beim Fruehstueck.... selbe Prozedur unternehmen wir auch die naechste Nacht waehrend wir tagsueber ausgedehnte Wanderungen zu von tausenden von Papageien besiedelten Frischwasseroasen mitten in der Wueste unternehmen.


Am dritten Tag brechen wir wieder vor dem Rangerbesuch auf um die zweite Hauptattraktion im Park zu besuchen.


Mt. Herbert und der Pythonpool.


mount herbert 


view from Mount HerbertWobei Mount fuer uns Schweizer deftig uebertrieben ist - eine 300 Meter hohe Anhoehe auf einer Huegelkette.... nach diesem Standart koennte man in der Schweiz aus jedem Huegelchen ein Nationalpark machen und 10 Dollar Eintrittsgebuehr heuschen.

Wie ueberall kommts nur draufan was man daraus macht und wir beschliessen im spaeteren Nachmittag nochmals hierher zurueckzukehren, unser Zelt hieroben aufzuschlagen und die herrliche Aussicht fuer Sonnenunter- und aufgangsbilder zu nuetzen. Ein wuerdiges 1. Jahr auf Reise Jubilaum. Vor dem einschlafen zaehlen wir in wievielen unterschiedlichen Betten wir waehrend diesem Jahr genaechtigt haben - 132 verschiedene !!!!!!!!!!











  • Dampier - 27.7-1.8.07

Nach einem spektakulaeren Sonnenaufgang auf Mount Herbert quaelen wir unseren Ford ueber 200 km Staubstrasse zurueck nach Point Samson.


Sandra meint, "komm wir laufen mal quer durch den lokalen Caravanpark - wir kennen bestimmt jemanden hier" und schon vor dem eigentlichen Eingang rufen uns Trudy und Rod aus der Ferne zu und freuen sich uns wieder zu sehen. Der Tag vergeht mit quatschen, Kamerabatterien laden usw. bevor wir am Abend die 70 km nach Karratha unter die Raeder nehmen um einmalmehr auf dem Golfplatzoverflow zu naechtigen.


In der Nacht beginnt es in stroemen zu regnen und als wir am Morgen etwas gereizt die Zelttuer oeffnen entdecken wir auch noch einen Hundesch.... unmittelbar neben unserem Zelt. Das ist zuviel!! Mit grimmiger Mine schmeisse ich unser Zelt in die Karre und will nur noch weg von hier..... 30 km weiter in der Hafenstadt Dampier finden wir einen Platz auf gruener Wiese - bezahlen das erste Mal fuer einen Caravanpark und geniessen es dafuer eine warme Dusche und saubere Toiletten vorzufinden. 


Karratha MiningNur 300 m neben unserem Zelt liegen 4 Ozeanriesen vertaut, die Tag und Nacht durch mit Iron Ore beladen werden. So sind wir dann auch gwundrig was mit dem Eisenerz geschieht nachdem es ueber 500 km per Zug an die Kueste geschippt wird..... Das z.B. jeweils 2 volle Eisenerzwagen in 75 Sekunden um 120 Grad gedreht werden um die 200 Tonnen Erz auf das Voerderband zu bringen, notabene ohne die Wagen von den restlichen 228 eines Zuges abzukoppeln. Oder das pro Tag alleine hier 13 Zuege ankommen (es hat in der Region noch etwas 5 weitere Haefen), dass es 10 Zugsladungen braucht um einen Ozeandampfer von 220000 Tonnen Eisenerz zu beladen, dass die Tonnne Highquality z.Z. mit 70 Dollar gehandelt wird - die Produktion und der Transport bis ans Meer (ohne administrative Kosten) aber nur 7 Dollar die Tonne ausmacht usw, usw.... Auf alle Faelle wird uns nochmals ganz fest bewusst weshalb W.A. seit ungefaehr 5 Jahren boomt und weshalb man hier bis zu 500 Dollar an einem Tag verdienen kann.....


working in the minesNoch einmal nehmen wir deshalb die schoensten T-Shirts hervor und klappern diesmal alle Stellenvermittlungsagenturen der Stadt ab.... Wir treffen wie immer super hilfsbereite OZ's, unendlich viele Jobangebote aber auch Absage ueber Absage - nein ohne entsprechendes Visum geht hier nichts, aber mit unseren Qualifikationen..... wieso wir uns nicht ein Arbeitsvisum besorgen wuerden....wir koennten gleich morgen anfangen..... hoeren wir immer wieder..... Wir wollen uns aber noch nicht so einspannen lassen - noch nicht, aber wer weiss!!!!!!












  • Fortescue River Delta (40 Miles Beach) - 1.-7.8.07

oz2 fishing.jpgEine erstaunlich gute Staub-Strasse fuehrt uns zu einem weiteren gratis Campground an der Kueste. Wir sind uns einig da muss eine Mining Firma involviert sein..... und es dauert auch nur noch 5 weitere Kilometer bis wir die Sondiertuerme und Arbeitersiedlungen "in the middle of nowhere" sehen. Wie wir etwas spaeter vernehmen, wurde dieses Pastoralland eben von einer Firma aus Hong-Kong geleast um in den naechsten Jahren eine der groesste Iron Ore Minen der Welt zu entwickeln.

 





oz2 fishing2.jpgWir verbringen also einige Tage auf reichem Land, das schon bald nach China exportiert wird. Diesesmal sind wir in einer Gruppe pensionierter Farmers gelandet, die uns auch schon bald adoptieren und uns beiden Angelruten in die Haende druecken und zeigen wie man Angelt... endlich koennen wir Reto's Theorie in die Praktik umwandeln und so dauert es auch nicht lange bis Sandra mit viel quitschen ihren ersten Codfisch rauszieht - nach 2 Stunden koennten wir eine Woche von Fisch und Mudcrabs leben, doch haben wir die meisten gleich wieder in den Fluss zurueckgelassen.

 

 

  • Exmouth - 8.8.07

achtung kangis ueberallWir hoffen dass das Wetter suedlich endlich wieder besser ist und begeben uns auf die Strasse. Fahren rund 600 km, uebernachten 80 km ausserhalb Exmouth auf einem Parkplatz damit wir den naechsten Tag unsere Shoppingliste, Waschewaschliste, Internet- und Telefonliste abarbeiten koennen, schlafen einmal mehr auf einem Overflow (wieder ist alles voll) den die nachsten Tage wollen wir im schoensten Nationalpark Westaustraliens verbringen..




  • Cape Range NP - Ningaloo Reef - 9.-19.8.2007


ningaloo what a fishUm 6 Uhr morgens sollen wir Exmouth verlassen um am Tor des Nationalparks fuer einen der begehrten Campingplaetze anzustehen, wird uns verschiedentlich gesagt - das heisst fuer uns um 5 Uhr, denn die Plaetze sind sehr rar hier. Bei unserer Ankunft am Gate sind wir auch nicht die ersten... 5 weitere Camper stehen schon vor uns und so bleibt uns nichts anderes uebrig als auf einen Platz zu hoffen....aber was waere Australien ohne seine Menschen, anstelle dass jeder in seinem Mobil vor den Toren wartet wird schon bald Tee und Kaffee unter den wartenden verteilt und man vertut sich die Zeit bis zur Ankunft des Rangers um 8 Uhr socializing in the OZ way.

 Der fruehe Morgen hat sich gelohnt wir kriegen einen Platz auf dem von uns gewuenschten Jardie Creek Zeltplatz im Nationalpark und sind happy endlich auch Junge Australier dort vorzufinden, denn 3 km ausserhalb der Kuestenlinie ist einer der besten Surfspots von WA. Garry einer der Surfies zeigt uns nach seiner Landung am Strand, dass hier aber noch viel mehr als nur Wellen zu sehen sind - aus seinem kleinen Boetchen laedt er einen eben gefangenen rund 25 kg schweren Yellofintuna. Fasziniert von einem solchen Monsterfisch helfe ich ihm diesen zu filletieren und fahre alsdann abermals mit ihm raus in den Surf um das Fischskelett an seinen letzten Ruheplatz zu bringen. Was war das dort? Wasserfontaenen? Wir begeben uns noch etwas weiter ins offene Meer hinaus und ploetzlich oeffnen sich die meterhohen Wellen um Platz fuer einen Humpbackwaal zu machen. Majestaetisch springt er nur 100 Meter neben uns aus dem Ozean und kracht wieder in diesen zurueck. Dann streckt er seine gegen 2 Meter langen Seitenflossen aus dem Wasser und klatscht sie auf die Wasseroberflache... ja wir haben verstanden, selbstverstaendlich klatscht man nach so einem Schauspiel, doch habe ich mich ganz einfach vergessen bei soviel Naturschoenheit. Delfine tuemmeln sich dann um unser Boot und geben uns ihr Geleit auf dem welligen Rueckweg zum Ufer.... woowww welch ein Wundertag.

Nur einige 100 Meter von unserem Camp weg befindet sich Yardie Creek von wo wir die naechsten Abende den Sonnenuntergang geniessen. Die Schluchten prasentieren sich uns im schoensten rot, das Wasser scheint fast schwarz zu sein neben all dieser Farbenpracht, Papageien und Rockwallabies sind ueberall zu sehen, die vielen Kangis koennen wir vielfach aus nur 3 m Entfernung beobachten und am Horizont, vor der untergehenden Sonne, beobachten wir ganze Gruppen von springenden Humpbacks......wir sind im Paradies.


Nachdem uns die naechsten Tage ueber 100erte von verschiedenen Fischen und auch Delphine, Schildkroeten und Riffhaie im tuerkisblauen Wasser gleich vor dem endlos, weissen Strand beim schnorcheln begleiten sind wir ueberzeugt - es kann gar nicht mehr besser werden!!! Weit gefehlt...



Going surfingAls uns an einem Morgen Mes und Blair, ein junges Surferehepaar aus Margaret River, in ihr Boot einladen um ihnen vor dem Riff beim surfen zuschauen zu koennen verbessert sich das Naturschauspiel noch einmal.... nach einigen Minuten Boatsitting im etwa 10 Meter tiefen, absolut klaren und von Korallen umgebenen Wasser sehen wir in der Naehe ploetzlich eine Gruppe Flossen aus dem Wasser ragen. Delphine rufe ich, packe meine Taucherbrille und Schnorchel und springe in die unendliche Weite des indischen Ozeans. Sandra weist mich vom Boot aus an wo sie derzeit sind und tatsaechlich die ganze Gruppe kommt auf mich zu. Wie aus dem nichts bin ich umgeben von tausenden von sich in der Brandung wogenden Fischen..... ich drehe mich um meine eigene Achse um das glizernde Schauspiel auch richtig geniessen zu koennen. Doch stockt mein Herz, aus nur wenigen Metern Enfernung kommt mir eines der groessten Meereslebewesen mit weit geoffnetem Mund entgegen - direkt auf mich zu und ich koennte ohne Probleme Platz in diesem riesen Mund finden - mein Herz rast. Dann, nur 2 Meter vor mir, taucht das tonnenschwere von zwei Pilotfischen begleitete Tier ab und schimmt unter mir durch. Wieder wie aus dem nichts erscheinen noch zwei andere dieser Oceanriesen mit weit geoffnetem Mund und saugen den im ueberfluss vorhanden Plankton ein. Ich schwimme mit Manta Rays! Einer dieser verspielten und sanften Kreaturen scheint meine Anwesenheit richtig zu geniessen, laesst er mich fuer eine halbe Stunde in seine Nahe mitschwimmen, dreht sich unter mir auf den Ruecken um mir auch seinen weiss schimmernden Bauch zu praesetieren und ich merke wie er mich waehrenddessen mit seinen weit auseinanderstehenden Augen von Kopf bis Fuss mustert. Sandra ist in der selben Zeit ebnfalls fast zu Tode erschrocken worden, als einer dieser Riesen unmittelbar unter ihrem Boot durchzieht sieht sie erstmals nur eine sich bewegenden schwarzen-weisse Flaeche und meint es sei ein Killerwaal. Erst auf den zweiten Blick sieht sie wie sich dieses faszinierende Tier mit Fluegelschlaegen frortbewegt und weiss dass von ihm absolut keine Gefahr ausgeht.



mantabay4.jpg 


Die Tage verschmelzen so mit einem Naturschauspiel am anderen und wir wollen eigentlich nicht mehr weg hier, verlaengern unseren Platz immer wieder, zehren die letzten Tage von unserem verbleibenden Proviant und freuen uns dass wir mit Natalie, Gerry und Lavender - einer Kuenstlerfamilie aus Perth - richtige Freunde gefunden haben.


ningaloo filleting