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Australien mit meiner Tanja

Geschrieben von Sandra
  
Friday, 1. February 2008


  • 29.12.07 - Tanja landet in Perth

Heute scheint die Zeit stehen zu bleiben. Mit jedem ungeduldigen Blick auf die Uhr dreht der grosse Zeiger seine Runden wohl extra noch gemuetlicher. Es will und will nicht 18.00 Uhr werden...



warten auf Tanjali 


Nach einer Ewigkeit ist es dann soweit. Wir stehen am Flughafen und warten hinter der Abschrankung auf Tanja. Die Anzeigetafel blinkt und meint "landed", Tueren von der Immigrationshalle oeffnen und schliessen sich. Berge von Gepaeck werden auf Trolleys durch diese geschoben, dahinter kaum sehbar der Mensch. Wieso muessen diese Tueren auch nur so schnell auf und wieder zu gehen und die Gepaeckhaufen dazu noch die Aussicht verdecken... Denn hinter all dem muss sie irgendwo sein. Die Anspannung steigt...


Und dann endlich! Nach einem Jahr und fuenf Monaten kann ich meine Tanja eeeeendlich wieder in meinen Armen halten... In diesem Moment verschmelzt diese Zeit, die Jahre und Tage zu einem Augenblick - Vergangenheit, Gegenwart, da sind nur noch wir im Jetzt und Hier - und ganz viele Traenen... Die Traumzeit hat mit diesem Moment fuer uns alle begonnen. Tanja und ich koennen unser Freundinnensein leben, ganz viel nach- und vorholen. Fuer Thomas ist es ein Traum mit uns zwei Frauen im Zelt zu schlafen, auf jeder Seite eine in den Armen zu haben und uns auf seiner Brust uebers Leben diskutieren und philosophieren zu hoeren:o) Ja, wir werden viele Tage wie auch Naechte haben - aber alle Zeit auf dieser Welt wird nie genug sein...


Endlich 


Die unwichtigsten wichtigen Neuigkeiten werden ausgetauscht und ein Buendnernusstoertli mit Vollenweiderparlinee machen den Abend so stimmig wie er nur sein kann... Nicht nur die Schoggi schmilzt dahin, sondern auch Zeit und Raum. Es fuehlt sich an, als ob wir in Winterthur an einem Tisch sitzen wuerden und uns gerade gestern zum letzten mal gesehen haben... Irgendwann schlafen wir dann irgendwie und irgendwo ein.

 

 

  • 30.12.07 - Busselton

Heute Morgen gehen wir in die City um noch dies und das zu erledigen und herauszufinden. Thomas internetelt und wir zwei Frauen kaefeled - DAS ist "Internet-Kaffee" :o)


Dann geht es nach Busselton. Zelt aufstellen zwischen den hohen Baeumen ein erstes Mal treffen wir auf Alan...er wird uns noch lange begleiten...und danach den laaaaangen Jetty besuchen. Wunderschoen wie dieser Steg mit seinen vielen Beinen im Abendlicht steht. Ein traumhafter Spaziergang fuehrt uns die 1.8 km ins Meer hinaus und laesst uns zwischen all den fischenden Oz's den Sonnenuntergang geniessen.


Busseltonjetty 


Auf der Heimfahrt huepft extra fuer Tanja noch ein Kaenguruh ueber die Strasse. Herzlich willkommen in Australien:o)


  • 31.12.07 - 3.1.08 - Margaret River

Nicht nur unser vorreserviertes Campplaetzchen wartet auf uns in Margaret River, sondern auch Andi! Wir haben einen wunderschoenen Platz auf einem Huegel ganz fuer uns alleine, weg von der Partyszene weiter unten in der Campkueche. So rutschen wir zu viert auf "schweizerische Art" ruhig und gemuetlich ins neue Jahr und versuchen uns um Mitternacht an die Vorsaetze zu erinnern, die wir bereits am Nachmittag diskutiert haben... Nicht nur die Abendbrise, sondern auch die von Baccardi weht um und durch uns, Geschichten uebers Leben, lustige wie auch ernste werden vom Wind in die Nacht und so vom alten ins neue Jahr getragen... Morgens um Acht schicken wir unsere Neujahrswuensche gedanklich um die Welt, damit sie rechtzeitig zuhause ankommen.


Silvester in OZ 


Als dann alle und alles ausgeschlafen hat, machen wir uns auf den Weg zu einer kleinen Sightseeing Tour. Wir besuchen die Red Gate Beach und fuehlen uns von den laestigen Fliegen fast ein bisschen ueberfordert. So kommt das huebsche Fliegennetz zum ersten Mal zum Einsatz... Viiiiiiel besser!! Man kann sich sogar so schnell daran gewoehnen, dass man beim Lunch vergisst, das Teil anzuheben bevor man etwas in de Mund schiebt;o)
Andi wagt es in die Wellen mit seinem Surfboard und versucht die perfekte zu erwischen. Beeindruckend wie Mensch und Natur fuer einen Moment eins zu sein scheinen. Morgen bei einer Surflektion mit Blair werden Tanja und Thomas ihr Glueck versuchen um nicht einen Walerider dafuer aber einen Wave rider zu werden:o)

Naechster Halt sind die riiiiiiesen Baeume im Karri Forest, die jedes Mal aufs neue beeindrucken. Das Spiel von Licht und Natur entfuehrt einem in eine andere Welt. Mystisch fuehlt es sich an. Beim Spazieren auf dem kleinen Waldweg zwischen diesen grossen geraden Baeumen und der Ruhe, die sie ausstrahlen kommt das Gefuehl auf, dass hier Feen leben muessen...


Karriforest 


Ein Besuch in der Art Gallery verdeutlicht, wie inspierierend die Natur hier fuer die Kuenstler ist. Glas, Holz, Leinwand - alles ist zum Ausdruck eines persoenlichen Eindrucks geworden. Das herzige Kaffee nebenan hat heute leider nicht offen, deshalb entscheiden wir uns fuer eine Alternative im Dorf. Gelati und Cappucciono sind auch dort fein.


Heute Morgen weckt uns ausnahmsweise nicht nur der Kukuburra mit seinem Gelaechter frueh, sondern auch der Wecker... Um acht Uhr wartet bereits Blair mit Wettsuits und Surfboards auf uns und Andi faehrt zurueck nach Perth. Es hat sich gelohnt frueh aufzustehen. Die Wellen an der Red Gate Beach sind im Anfaengerbereich klein und regelmaessig. Hinten bei den Profis da toben sie sich aus, sind gross und tosend. Bis sie jedoch naehe Strand kommen aber perfekt fuer Einsteiger.


Zuerst zur Theorie... Das heisst im Sand sitzen, das Surfbrett, die Technik und all die Kniffs und Tricks von Blair erlernen. Im Sand liegen, paddeln, linkes Bein anziehen, rechtes hervorholen, auf die Knie, aufstehen und die perfekte Welle surfen... Ueben, ueben, ueben, die Ablaeufe automatisieren...


Surfprofis 


Arsch rein....Dann der praktische Teil.... Nur schon das Surfboard ueber die Wellen zu bringen ohne weg- und ueberspuelt zu werden scheint eine Kunst fuer sich zu sein! Dann das Sandgelernte im Wasser umsetzen - aufs Brett aufspringen, paddeln, im richtigen Moment die Aufstehtaktik anweden, umfallen, hinfallen, sich an Land spuelen lassen und immer und immer wieder probieren. Bis es klappt und Thomas und Tanja im Geschrei von Blair und mir auf dem Brett zaghaft stehen und richtig SURFEN!!!!!!!!!

Alle sind uebergluecklich mit diesem Erlebnis - und voller Enthusiasums und Freude wird fuer morgen eine zweite Lektion gebucht. Ich schliesse mich an - Blair ist eindeutig der einzige Mensch, mit dem ich je surfen lernen wuerde.





Blair der beste Surflehrer der Welt 


Auf dem Rueckweg halten wir bei Muriel und Bill, wollen ihnen ein gutes neues Jahr wuenschen und die Familienweihnachtsfotos vorbei bringen. Wie jedes Mal werden wir herzlich empfangen und gleich verpflegt. Anschlissend gehen die Maenner an die Arbeit, Bill und Richard reparieren ein Gartentor und Thomas legt sich einmal mehr unter unser Auto und wechselt die Bremskloetze. Wir Frauen schauen uns durch die Familienferien-Fotoalben und staunen immer wieder ueber die wunderschoene Natur in diesem Land und lachen ueber Krokodilgeschichten! Wir verabschieden uns und hoffen, uns irgendwann wieder zu sehen, da unser Weg uns dieses Mal weiter suedlich fuehrt. Wer weiss, vielleicht bringt er uns irgendwann wiedermal in Margaret River vorbei...


Am naechsten Tag stehen wir wieder - dieses mal zu dritt - in den Neoprens vor Blair, wiederholen den theoretischen Teil im Sand und stuerzen uns dann fuer den praktischen in die Fluten. Die Stroemung hat sich heute veraendert und somit auch die Wellen. Nichts desto trotz schieben wir unsere Bretter in das Wasser und versuchen das Erlernte anzuwenden. Vom Strand aus hat sich das Aufsteigen viel einfacher angesehen als das es nun ist... Mit den Wellen kaempfen, Salzwasser spritzt staendig ins Gesicht und Augen muessen aber trotzdem offen bleiben. Dann ja nicht schraeg kommen sonst dreht einem die naechste Welle um und fuehlt sich wie in der Waschmschine an... Fuer mich ist es eine riesen Herausforderung nur schon mit dem Wasser alleine, abgesehen von all den Wellen die nie aufhoeren zu kommen. Blair stabilisiert mein Brett, schiebt mich an und schreit wohlwollende Anweisungen dazwischen. Welches Bein schon wieder zuerst? Irgendwann zu fest ueberspulelt, unterspuelt, weggespuelt, an Land wieder angespuelt bin ich voellig erschoepft von diesem emotionellen Erleben... Ich bin froh, als unsere Lektion fertig ist. Doch hat es sich gelohnt ueber und ueber nass zu werden und es war eindeutig ein Erfolgserlebnis fuer mich. Was ich mitnehmen kann ist, dass ich "ueberlebt" habe und dem Surfgefuel etwas naeher gekommen bin - auch wenn nur auf dem Bauch oder den Knien:o)


konzentration.... 


Fuer Tanja und Thomas ist das Erfolgserlebnis heute nicht so gross wie gestern. Fuer einen weiteren Erfolgsschritt muss jetzt einfach nur noch geuebt und geuebt werden. Aber wir sind uns alle einig, dass Blair der beste Surflehrer auf der Welt ist und mit seiner unglaublich positiven Art jeden Mensch dort abholt, wo er sich nicht nur physisch sondern auch psychisch eben gerade befindet.


Wer auch ein Surfer werden will und mal begleitet mit Surfboard und Blair in die Wellen stuerzen moechte muss nach Australien in die Margaret River Surfschool - der richtige Mensch und einzige Ort dafuer:o)


Nach dieser Surf- und Lebenslektion stocken wir unsere Vorraete auf, weil wir morgen weiterreisen moechten. Anschliessend habe ich einen weiteren Termin mit der Naturheilaerztin und bekomme eine neue viel groessere Flasche mit Hexentrunk.


Dann geniessen wir den letzten Abend auf unserem Neujahrshuegel unter dem Sternenhimmel und freuen uns auf das Bevorstehede.


Sternenhimmel


  • 4.1.08 - Warren Nationalpark bei Pemberton

Wir holpern einer Naturstrasse entlang bis wir unseren Platz im Nationalpark gefunden haben. Ein schoener Zeltplatz gleich neben einem Fluss und das zwischen hohen riiiiiiiesigen Baeumen.


Das Zelt steht und wir machen uns auf die Wanderung zum Bicentenniel Tree. Der Weg fuehrt uns durch den Wald mit seinen Urbaeumen. Dieser Teil wurde nie abgeholzt und so hat dieser Wald bestimmt nicht nur Captain Cook sondern noch viel viel mehr erlebt.


Der Bicentenniel Tree steht ploetzlich mit seinen 65 Metern vor uns. Er war einst ein Wachpostenbaum, deshalb hat er Riesennaegel in Spiralenform um seinen Stamm gebohrt bis hinauf in die Baumkrone wo die Aussichtsplattform ist. Solche Wachpostenbaeume wurden als Waldbrandhueter benutz bis 1972 Kleinflugzeuge ihr Nutzen ersetzten. Doch selbst bei starken Winden in diesen Tagen werden sie in Trockenzeiten immer wieder als solche eingesetzt.


Bicentennial Tree 


Mutige Besucher koennen heute einen Tritt um den anderen in die schwindelnde Hoehe wagen. Die Baumkrone schwankt bis zu 1,5 Meter in alle Windrichtungen! Thomas und Tanja schaffen es bis zur Krone und dehnen fuer einen Moment mit dem Baumwipfel mit, bis sie lieber auch wieder festen Boden unter den Fuessen haben. Mir reichen bereits ein paar Tritte auf diesen Naegeln mit fast einem Meter Zwischenraum und Sicht auf was auch immer. Uiii nein, Waldbrandwaechter waere definitiv kein Job fuer uns....

 

 

  • 5.1.08 - Parry Beach bei Denmark

In Danmark hoffen wir, einen Coup Daenemark essen zu koennen. Die hilfsbereiten Frauen im Touristeninformationsbuero versuchen uns weiterzuhelfen, Moeglichkeiten und Ideen aufzuzeige. Raten uns aber am Schluss, besser im Supermarket eine Schoggisauce zu kaufen und irgendwo mit einem Vanilleglace so sichher zum "richtigen" Coup Daenemark in Danmark zu kommen:o) Wir verschieben dieses komplizierte Vorhaben - denn aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und irgendwo haben wir sicher Glueck und werden fuendig;o) Stattdessen finden wir eine kleine herzige Bucht, die den Coup fuer einen Moment vergessen laesst.


Wir stellen unser Zelt auf - was zu dritt sogar noch schneller geht als schon zu zweit. Ja, wir sind ein super Team. Wie das Zeltaufstellen funktioniert, so harmoniert auch unsere Dreierbeziehung. Auch wenn sich Thomas manchmal verzieht, weil ihm alles etwas auf zu weibliche Artund Weise passiert, ihm zu viele Kindergartenstorries erzaehlt werden oder vielleicht auch, weil er mich ploetzlich "teilen" muss... Aber bis jetzt hat noch keine Aufmerksamkeitsdeffizitstoeung entwickelt;o)


Wir machen einen langen Strandspaziergang zu erst zu dritt, dann sind nur noch wir zwei Frauen. Dieser gibt uns Zeit ueber das Atelier zu diskutieren und Ausstehendes zwischen zwei Welten zu (er)klaeren...


nachholen 


Ja, wir haben uns gefehlt im Leben - ob zu Hause oder nicht. Nichts und niemand auf dieser Erde kann unsere Freundinnenschaft ersetzen - was wunderschoen ist aber manchmal halt auch schwierig. Besonders wenn oertlich eine halbe Welt dazwischen liegt.

 

 

  • 6.1.08 - Cozy Beach bei Albany

Vielleicht finden wir hier das Albani-Fest? So wenig wie der Coup Daenemark gibt es in Albany das Albanifest. Brauche wir eh nicht, wir haben uns und das ist sowieso genug Fest!!


Die Cozy Beach ist wie der Name schon verraet wirklich ganz gemuetlich. Unter Baeumen stehen einige Zelte oder Campers und geniessen diese Bucht fuer sich alleine. Fuer uns ist es der ideale Platz fuer "Geschaeftiches" und so haben wir am Strand eine Artpiccolo-Sitzung. Ob es die frische Meeresbrise ist oder unsere Energien die immer wieder Kreativitaet hervorbringen... Auf jeden Fall finden wir fuer uns eine Loesung wie der Traum vom eigenen kleinen Atelier weiterleben kann. Und wer immer von euch auch ein bisschen mit uns traeumen will, soll doch einfach mal auf www.artpiccolo.ch eintauchen und sich inspirieren lassen. Denn das ist der Ort mit den Menschen wo Traeume Wirklichkeit werden:o)


  • 7. - 10.1.08 - Quagi Beach bei Esperance

Die naechste Beach wartet auf uns. Traumhaft. Tuerkisblau. Wild und doch sanft. Ein weisser Sandstrand, Spiralenmuscheln - eintauchen, abtauchen.

unwetter ueber Quagi Beach

 

Wir geniessen die folgenden Tage hier mit spazieren, baden, schwatzen, philosophieren und jagen zwischendurch immer wieder die nervigen Fliegen vom Gesicht. Die Tage rinnen wie Sand durch unsere Haende davon - viel zu schnell vergeht die Zeit und wir muessen Tanja bald auf den Bus bringen, damit sie in Perth noch fuer einige Wochen in die Englischschule kann... Wir haetten noch lange hier bleiben, unseren kleinen Zeltplatz geniessen koennen und immer wieder das Gefuehl haben, zuhause im Garten zu sitzen. Tanja vielleicht weniger lang - das Outback ohne Natelempfang ist nicht immer einfach, vor allem wenn man frisch verliebt ist;o)

 

  • 11. - 12.1.08 - Esperance


das ist Esperance... die schoensten Straende Australiens


In Esperance leisten wir uns wieder einmal ein "richtiger" Campplatz und zwar in der Naehe der Busstation.

Es spricht sich schnell herum, dass Thomas very lucky ist und mit zwei Frauen in einem kleinen Zelt schlafen darf:o)


Die Australier nennen  mich "lucky Bastard" 


Nach Einrichten, Waschen, Duschen und Packen fuer Tanja entscheiden wir uns fuer den Scenic Drive und fahren der "Great Ocean Road" und an der Windmuehlenfarm von Esperence entlang. Wow!! Ein Strand schoener wie der andere.... Twilight Bay hat gewonnen und wir legen uns in den schneeweissen Sand, baden im tuerkisblausten Wasser.

3 Fuesse am Strand 


Anschliessend besuchen wir den Jetty, wo Samy der Seeloewe wohnt, bzw. sich herumtreibt und um Fischabfaelle bei den Fischern bettelt. Wir schlendern dem Steg entlang und tatsaechlich finden wir Samy vor. Verspielt schwimmt er beim Fischputztisch herum und schaut einem mit seinen grossen treuen Seehundsaugen bittend und bettelnd an. Unglaublich wie flink dieses Tier sich im Wasser bewegt, auf dem Land wirken sie eher plump.


Und - wer haette das gedacht - beim Rueckweg entdecken wir beim Verkaufswohnwagen auf dem Parkpltz, dass er neben Fish und Chips auch fast originale Coup Daenemark verkauft:o) So bestellen wir einen Supersize Hot Chocolate Fudge Sandae und einen Cappucciono fuer uns alle! Esperance heisst Hoffnung, also nie aufzuhoeren zu hoffen, selbst wenn es nur ein Coup Daenemark ist.


Zurueck auf dem Zeltplatz ruft Tanja's Daniel an, so darf ich ihn auch ein bisschen kennenlernen. Wir freuen uns jetzt schon, ihn beim naechsten Besuch persoenlich zu treffen;o) Der letzte Abend ist angebrochen, die letzte Nacht mit Tanja im Zelt... Unsere gemeinsame Zeit fuehlt sich ploetzlich nur wie ein verlaengertes Wochenende an. Und viel zu schnell wird es Morgen und acht Uhr, wo wir uns verabschieden muessen...


Esperance.... Hoffnung. Hoffnung, dass wir uns bald wieder sehen!! Danke Tanja fuer dieses wunderschoene "Wochenende" mit dir, all die Herzensgespraeche und dich als einen Teil meines Lebens.


wir vermissen Dich, Tanja 


Es ist, als ob jedes Mal wenn uns jemand besucht und wieder verlaesst, ein Stueckchen von unserem Herzen mitgeht...


Als der Bus abfaehrt, fuehlen wir uns leer. Wir gehen dem Jetty entlang und tragen Traenen ins Meer...


Wir entscheiden uns fuer eine weitere Nacht auf dem Campingplatz - fuehlen uns nicht nach weitergehen. Und am Abed beim Fischen auf dem Jetty macht Thomas den grossen Fang! Der erste Fisch mit unserer Rute (in Neuseeland bereits gekauft...). Dieser Hering bekommt Samy, der sich so fest freut, wie wir uns. Dann beisst sogar noch einer an. Den behalten wir fuer den Lunch morgen. Zwei Fillet aus einem 20 cm Fisch braucht dann wohl noch etwas viel Beilage;o)


unser erster Fisch mit der eigenen Rute 


Vom Winde verweht kehren wir mit Beute zurueck zum Campingplatz. Komisch nur noch zu zweit in unserem Zelt zu liegen...