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Adi & Lea's Autogeschichte
Wednesday, 27. February 2008

 

Da Adi es im Geschaeft recht streng hat und Abends noch die Englischchule besucht konnten er nur anfangs Februar, anlaesslich des Besuchs von Lea's Eltern, für ein verlängertes Wochenende frei nehmen, 


Wir haben dann gleich unseren Trip nach Monkey Mia geplant, das Hotel gebucht und das Auto durchgecheckt (es sind ja doch etwa 1000 Kilometer pro Weg und unser Lancer ist oder war auch nicht mehr der jüngste). Bis etwa 200 Kilometer vor Monkey Mia haben wir es tatsaechlich geschafft, doch da mussten wir unseren Lancer mit Kurbelwellenlagerschaden stehen lassen.


Motorschaden in the middle of nowhere 


Gluecklicherweise hielten zwei Engländer an und nahmen uns bis zum naechsten Roadhouse mit. Ich habe mit da erkundigt ob es irgendwo so etwas wie eine Autovermietung oder auch einem Autohändler gäbe (wir brauchten ja eh ein neues Auto, da hätten wir auch gleich ein neues gekauft). Wie erwartet gab es sowas weit und breit nicht. Die Besitzer vom Roadhouse waren mega-nett. Die Frau sagte, ihr Mann würde unseren Lancer von der Strasse holen (es gibt scheinbar hohe Bussen wenn man kaputte Autos am Strassenrand stehen lässt) und ihn zum Roadhouse bringen. Ich war ihnen super dankbar, hatte aber keinen Plan was ich dann mit unserem kaputten machen sollte. Bis nach Perth abschleppen lassen??? Hilfe Nein! Ich wollte gar nicht daran denken was das kosten sollte. Adi und mein Bruder meinten eh dass unser blauer Lancer nicht mehr zu retten sei und beerdigt werden müsse.... Die Roadhousedame jedoch meinte da müsse ich mir gar keine Gedanken machen. Wir könnten das Auto einfach hinter ihrem Haus stehen lassen, das sei gar kein Problem. Wir sollten einfach auf den nach hause Weg nochmals anhalten damit wir die Nummernschilder mitnehmen könnten. Australien ist halt scho etwas verrückt! In der Schweiz wäre es definitiv undenkbar einfach ein Auto mit Totalschaden hinter einem Haus verrotten zu lassen und es würde niemanden interessieren.


In Monkey Mia angekommen 


Die beiden netten Engläner boten dann an uns noch den Rest des Weges bis Monkey Mia mitzunhemen da sie auch dahin wollten und auch in unserem Hotel wohnten. Wir haben uns also zu viert auf den Rücksitz geklemmt (wirklich geklemmt, es war kaum Platz um die Türen zu schliessen). Die Fahrt war ziemlich anstrengend so ohne sich auch nur es bitzeli bewegen zu können, aber wir waren einfach nur noch froh ins Hotel zu kommen. Wir haben zwischendurch noch den Shell beach bei Sonenuntergang genossen und sind im Hotel einfach nur noch in unsere Betten gefallen. Am nächsten morgen früh aus den Betten und gleich an den Strand zum Delfine und Pelikane gucken. Die sind ja wirklich so süss, aber auch die Pelikane wissen sich wirklich in Szene zu setzen.


Adi und die Pelikane 


Wir haben dann das Internet durchsucht ob es eine Möglichkeit gibt mit den Flugzeug oder Greyhound nach Hause zu kommen. Der Greyhound funktionierte leider nicht und der Flug hätte pro Person 351.- gekostet.Die beiden Engläner haben sich dann erkundigt ob wir schon wissen wie unsere Heimreise aussieht und uns dann angeboten uns den ganzen Weg bis Perth nach Hause zu nehmen! Sie wollten wie wir auch am Sonntag morgen losfahren und die gleichen Sachen (Shark Bay, Geraldton, Pinnacles) wie wir anschauen. Wir konnten unser Glück wirklich kaum fassen. Wir hatten echt ein mega Glück. Jedoch zu viert bis Perth auf dem Rücksitz?! Nein, das wird zu hart.... Mein Bruder, Adi und ich haben uns dann abwechslungsweise den Kofferraum mit dem Gepäck geteilt. Echt mega-unbequem aber wir kamen nach hause.


 Das glueckliche Trio


Wir haben unsere Zeit im Monkey Mia trotz allem sehr genossen. Als wir Nachmittags noch schwimmen waren kamen zwei Delfine mit dem Baby am Strand entlang geschwommen. Wir sind ganz ruhig stehen geblieben und sie sind zwischen uns rumgeschwommen. Ein wirklich wunderschönes Erlebnis. Wir haben zum Glück ohne dass wir Händler hätten absuchen müssen schon wieder ein Auto. Andi ist letztes Wochenende mit seiner Freundin zummengezogen und die Wohnung ist sehr nahe zur Garage (direkt am Meer! traumhaft). Er hat uns so seinen weissen Lancer verkauft da die beiden nicht zwei Autos brauchen.


the Winner is.... 

 

Anmerkung von SanTom:

Ein echt australisches Erlebnis - Eure Beschreibung passt so gut zu unseren, die Freundlichkeit der Leute, die Andersartigkeit und wie sich immer wieder Tueren oeffnen, wenn man es am wenigsten erwatet - danke Adi und Lea