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OZ Tagebuch Darwin und Tiwi

Geschrieben von Sandra
  
Monday, 28. July 2008

  • Darwin - 26.-30.6.2008

Tropisches Leben - saftig gruene Pflanzen, Palmen da und dort, zarte Blueten, betoerende Duefte, surrende Moskitos - herrliche Wasserloecher, warme Quellen, tuerkisblaues Meer, hungrige Krokodile, toedliche Quallen - und in der Luft ueberall der Duft von verbranntem Gras. Schwarze Baumstaemme, frisches Gruen am Spriessen, Asche auf dem Boden, Nahrung fuers neue Leben. Das ist N.T. fuer uns - das Northern Territory - Not Today, Not Tomorrow, Not Tuesday, Not Thursday mit all seinem Charme, seiner Eigenheit, ja Schoenheit und Gefahren, seinem ewigen Kampf gegen Trockenheit, gluehende Hitze in der Dry Season. In in der Wet Season soll es sich von einer ganz anderen Seite zeigen. Drueckend heiss, konstante Feuchtigkeit, Tuerme von Wolken, bis sie sich entleeren mit grollendem Donner, zuckenden Blitzen und Wasserfaellen vom Himmel die Erloesung bringen...Und in all diesem liegt Darwin am noerdlichsten Punkt. Das "Ueberwinterparadies" fuer die Australier vom Sueden. Hier pilgern sie mit ihren Caravans hin, bleiben fuer Monate im "Top End", geniessen den tropischen Winter und fahren erst in den Sueden zurueck, wenn auch dort angenehmere Temperaturen vorzufinden sind.


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Darwin wurde im Jahr 1974 von einem Wirbelsturm namens Tracy weggefegt. Und das am Weihnachtstag! Nicht viel soll uebriggeblieben sein... Heute zeigt es sich im neuen Erscheinungsbild und versprueht "Feriengefuehle" an allen Ecken. Uns erscheint es als eine einzig grosse Ferienbungalow-Siedlung mit all seinen Swimmingpools, Palmen, Souvenirshops und Schoenwetter-Touristen...Aber bevor wir in diese Ferienmetropole eintauchen, schwimmen wir auf dem Weg dorthin noch in den Berry Springs. Herrlich gelegen, laden diese Quellen zum Verweilen ein. Der warme Bach schlaengelt sich ueber einige Hundert Meter durch ueppiges Gras unter einem Blaetterdach entlang. Verschiedene Pools bieten einen schoenen Platz zum Schwimmen. Nur Fische teilen mit uns diesen Ort, Krokodile warten weiter unten und koennen zum Glueck nicht ueber Steindaemme klettern - so geniessen wir diese entspannte Atmosphaere in einer weiteren tropischen Oase vom N.T.


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Im Lee Point Caravan Park von Darwin haben wir uns mit Andy, Kylie und den Boys verabredet. Die letzten Tage sind fuer sie angebrochen, bevor es wieder in den Winter von Melbourne nach Hause geht. Mit ihnen zusammen besuchen wir an einem Abend den Mindel Markt, wo es neben verschiedensten kulinarischen Essstaenden auch alles Moegliche und unmoegliche zu kaufen gibt. Von Krokodilpfoten-Handtaschen ueber Muschelhalsketten, Digeridoos, chinesischem Plastikramsch zu asiaitischen Kleidungsstuecken, und und und... Unglaublich wievieles wir auf unserer Reise von diesem in ihren Originallaendern angetroffen haben - zu einem Bruchteil von diesen Preisen... Wir geniessen diese Marktstimmung, auch wenn es uns zwischen all den Menschen manchmal ganz mulmig wird... In unserem alltaeglichen "Buschleben" trifft man nie auf sooooo viele Menschen auf einmal - vor allem nicht auf so engem Raum! Wir muessen uns wohl wieder an die "Zivilisation" gewoehnen;o) Der Mindel Market heisst auch Sunset-Market, denn er beginnt am spaeteren Nachmittag und ist wunderschoen an der Kueste gelegen. Und hinter den Duenen nebenan sammeln sich seine Besucher, um den spektakulaeren Sonnenuntergang zu bestaunen, der eindeutig zu den Hoehepunkten gehoert. Die feurig rote Kugel versinkt direkt im Meer, verzaubert die Umgebung in verschiedenste Rottoene und bezaubert die Besucher jedes Mal aufs Neue. Dann wird das sanfte Rot abgeloest von all den bunten Lampionen und farbigen Gluehbirnen, eindeutig das Zeichen fuer die Menschen vom Strand zurueck zum Markt zu pilgern und kulinarische Hoehepunkte zu ergattern. Wie ein Ritual spielt sich dies Donnerstags und Sonntags waehrend der Trockenzeit ab.


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Wir treffen dort auf Sue, Jenny's Schwester, Daffy, ihren Mann, Sohn Andrew mit Freundin und weitere Freunde. Wir holen unsere Camping-Stuehle und setzen uns an ihren Tisch, trinken mit ihnen ein Glas Wein. Das naechste Mal, wenn wir an den Mai-Maert zuhause gehen, nehmen wir auch unseren eigenen Camping-Tisch, -Stuehle und Wein mit! Uuuu gemuetlich ist das naemlich! So geniessen wir den rest des Abend mit ihnen, tauschen Adelaide-Darwin-Familienneuigkeiten aus und sind herzlich eingeladen, bei ihnen zu wohnen. An unserem Tisch sitzt auch Ian, ein guter Freund von Sue und Daffy. Er ist Berater einer Organisation, die in einer Aboriginal-Gemeinde auf den Tiwi Inseln taetig ist. Es stellt sich heraus, dass diese auch eine Garage betreibt und seit Monaten einen ausgebildeten Automechaniker sucht. Das eine ergibt das andere... So werden wir fuer die naechsten zwei Wochen auf die Tiwi Inseln fliegen, die 80 km noerlich von Darwin liegen und dort in dieser abgelegenen Aboriginal-Gemeinde arbeiten! Fuer uns ist es eine einmalige Gelegenheit in eine solche zu kommen, weil man dafuer als Weisse immer eine Bewilligung braucht und ganz ganz wenige dort zugelassen sind. Fuer sie, die NUA-Organisation ist es eine grosse Hilfe, einen Teil der angestauten Arbeiten an Autos, die die angelernten Aboriginal-Mechaniker nicht loesen koennen, zu beheben.

Doch bis unsere Bewilligung eingeholt ist und eine Unterkunft gefunden, haben wir noch einiges zu tun in Darwin. Thomas moechte an unserem Auto ein paar noetige Sachen ersetzen, deshalb rennen wir fuer zwei Tage hinter verschiedensten Autoteilen her. Gleichzeitig schauen wir uns auch in Campinglaeden um, um ein Zelt zu finden, welches unser langsam ausgedientes ersetzen koennte. Wieder dasselbe? Ein groesseres? Sind diese auch stabil genug, wuerden sie dem Winden von Westaustralien standhalten? Schlussendlich entscheiden wir uns, das unsere doch noch so lange zu behalten, bis es wirklich nicht mehr geht. Hingegen kaufen wir ein paar noetige Teile, um unseren neuen Camping-Kuehlschrank in Schwung zu bringen! Diesen haben wir in einem Camping-verkauf von einer amerikanischen Familie auf dem Campingplatz erstanden. Diese Familie ist fuer drei Monate im Land herumgereist, hat dafuer alles neu gekauft und wollte nun ihre Ausruestung wieder verkaufen, weil sie in ein paar Tagen abfliegen. Der Kuehlschrank haben wir uns geschenkt als erste Investition in unser wohl noch laengeres Leben hier in Australien:o) So wird unser Kaese, Butter, Milch etc. in unserer Kuehlbox nicht mehr im Eiswasser herumschwimmen und wir muessen nicht mehr alle drei Tage nach Eiswuerfel jagen. Perfekt - denn zu allem hin ist er auch noch hellblau:o)

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An einem Abend werden wir von Andy, Kylie und ihren Kindern in das eingefuehrt, was wohl zu einem richtigen "Australier-Leben" gehoert... In ein Football Game nach australischen Regeln. Hier heisst das kurz AFL (Australian Football League). Wir Laien wuerden dem wohl Ruggby sagen, ist aber falsch, weil AFL eben eigene Regeln hat, nur in Australien gespielt wird und dies drum auch nicht Rugby heisst. Aber grundsaetzlich kaempfen ein paar australische Maenner in gestreiften langen Socken um einen eierfoermigen Ball (und das ohne Schuetze!!!) und versuchen diesen zwischen vier weisse Pfaehle zu bringen, was das Goal ist. Treffen sie zwischen die mittleren zwei grossen, gibt es sech Punkte, treffen sie zwischen die aeusseren, aber immernoch innerhalb der vier, gibt es einen Punkt, treffen sie ganz daneben, gibt es Null. Mehr weiss ich nicht mehr, will ich auch gar nicht wissen... Auf jeden Fall ist es ein Abenteuer! Mit Dips, Snacks und Campingstuehlen sind wir ins Darwin Stadion gewandert, haben uns zwischen Grosse und Kleine bemalte und verkleidete Fans gemischt. Das einzig Schoene an einem solchen Spiel ist, dass es ein Familienanlass ist und so eine super Atmosphaere herrscht - muss sogar ich sagen als Anti-Sportbegeisterte-Beobachterin. So sind wir zwischen all diesen euphorischen Menschen gesessen, haben an unseren Sachen geknabbert, Leute beobachtet, die Regel- und Spielerklaerungen angehoert, die uns Andy geduldigen und mit groesster Bemuehung naeherbringen wollte und warfen zwischendurch einen Blick auf das Spiel, wie Maenner sich aufeinander gestuerzt haben, im Gras herumgerollt sind, sich Schuerf- und andere Wunden eingeholt haben. Bulldogs gegen Port Adelaide. Ich weiss nicht mal mehr, wer gewonnen hat, aber das ist ja auch egal. An was ich mich aber wohl immer erinnern werde ist, dass ein fudibluter Flitzer mitten im Spiel ueber den Rasen geflitzt ist! Scheinbar ist das Kult und passiert immer wieder einmal, aber wird heute mit Busse bis zu 5000 $ bestraft! So wurde der nackte Mann unter Gejole und Applaus derZuschauer von zwei Polizisten uebers Feld gejagt, schaffte es aber, auf der anderen Seite in der Menschenmenge unterzutauchen und schluepfte dort wohl irgendwo wieder in Kleider, denn die Polizei hat ihn nicht mehr finden konnen! Das war mit Abstand das Beste am ganzen Spiel - und war fuer uns beide wohl auch das erste und letzte eines solchen:o)

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An einem anderen Nachmittag verabreden wir uns mit unseren Tazi-Freunden, die nun auch in Darwin sind. Wir verbringen einen gemuetlichen Nachmittag am East Point, baden im Alexander Lake (der einzig sichere Schwimmplatz in Darwin ohne toedliche Quallen und Krokodile) und spielen mit Emely und Talia auf dem Spielplatz. Rod, Kylie und die Maedchen werden schon bald weiter Richtung Westen aufbrechen. Wir haben uns fuer spaetestens in Geraldton wieder verabredet:o)

Ein letzter gemuetlich kulinarischer Abend am Mindel Market, bevor unsere Burns-Familie wieder Richtung Melbourne aufbricht. Es ist schoen, Freunde gefunden zu haben und das sogar in unserem Alter! Mal schauen, wie wir diese Freundschaft ueber die unendlichen Distanzen Australiens, quer ueber das Land weiter pflegen koennen... Naechste gemeinsame Ferien sind schon geplant;o)


  • Humpty Doo - 1.-4.7.2008

So landen wir nach dem Darwin-Abenteuer bei weiteren Freunden. Sue und Daffy wohnen 40 km ausserhalb Darwin, wo wir fuer die naechsten Tage zuhause sein duerfen. An unserem Ankunftstag werden wir am Abend gleich zu Ian's Geburtstags-Barbecue mitgenommen. Ein herrlich lauer Abend mit Familie und Freunden, einem richtigen OZ-Barbecue, Informationen ueber die Tiwi-Islands und zum Dessert unser Schoggi-Mousse lassen den Abend gemuetlich ausklingen.


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Am Naechsten Tag reist Sue fuer ein paar Tage zu ihrer Familie in den Sueden und schlaeft in "unserem" Bett im Queensroom in Adelaide waehrend wir hier im "tropical Quennsroom" wohnen duerfen. So geniessen wir Daffy, helfen ihm im Garten, ihr ehemaliges Caravan-Haus zu entruempeln, auseinanderzunehmen und stossen dabei immer wieder auf wunderschoene Schlangenhaeute. Irgendwo muessten dann ja eigentlich auch Schlangen sein, aber die scheinen sich vor uns zu verstecken... Am Abend schauen wir Daffy's Cooking Studio zu, ruesten, schneiden unglaublich viel Knoblauch - hier scheint nichts ohne zu gehen - und lassen uns von seinen Kochkuensten verwoehnen.


Und dann erhalten wir ein Mail von der Migration Agentin... unser Ueberbrueckungsvisa ist gewaehrt worden, das heisst, es wird langsam aber sicher ziemlich serioes... Komisch, wir koennen uns gar nicht wirklich freuen... Die emotionelle Achterbahn der Gefuehle, das Hin- und Her, das ja und doch wieder vielleicht nein hat uns in letzter Zeit schon ziemlich mitgenommen. Heimweh ist immernoch ein Thema bei uns beiden und wird uns mit jedem Schritt zum "Leben in Australien" wieder und wieder bewusst... Hans Dampf im Schneckenloch... Vielleicht kommt die grosse Freude dann, wenn wir unser Zelt in ein Haus getauscht haben...


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Kelly, Sue und Daffy's Tochter hat zwei Gratis-VIP-Paesse fuer das V8-Supercar-Rennen am Wochenende. So besuchen wir am Freitag eines der Rennen, nicht unbedingt aus Interesse, mehr aus Neugier und der Moeglichkeit, in die Pit-Stopps gehen zu koennen. Ein riesen grosser Krach, eine Ausstellung an Panzer, Raketenschiesser etc, viel Bier, leichtbekleidete Sheilas und natuerlich schnellen Autos - nicht meine Welt... Wir wandern dem Gelaende entlang, ich staune ueber das Feuer, das aus dem Auspuff kommt in den Kurven und wundere mich, warum diese Autos dabei nicht explodieren;o) auch Thomas' Erklaerungen machen da keinen Unterschied... Fuer uns beide ist es unverstaendlich, wie es Menschen gibt, die Runden ueber Runden am schoensten Sonntagnachmittag diesem Tun zuschauen koennen - auch wenn man den Krach am TV regulieren kann...


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  • Nguiu, Bathurst Island in den Tiwis - 5.-20.7.2008

Am Samstagmorgen holt uns Ian ab und bringt uns zum Flughafen, wo wir in ein winziges Flugzeug steigen und mit einem Bub als Pilot von Darwin zu den Tiwi-Inseln fliegen. Der Flug dauert etwa 20 Minuten, unter uns das strahlend blaue Meer und ueberall scheinen wir darin Krokodile zu sehen. Die Tiwi Islands bestehen aus zwei Inseln: Bathurst und Melville. Beide zusammen sind so gross wie ein Drittel der Schweiz, mit 2800 Bewohnern, davon etwa ein Duzend Weisse. Die Tiwis, wie die Aboriginal hier heissen, haben auf ihren beiden Inseln fuer ueber 40'000 Jahre ein isoliertes Leben gefuehrt. Sie haben fuer sehr lange gedacht, sie seien die einzigen Menschen auf Erden... So hat sich auch ihre Kultur etwas anders entwickelt, als die ihrer Landsleute auf dem Festland und sie soll auch besser bewahrt worden sein. Wir freuen uns auf diesen Einblick in diese Kultur, ihre Kunst und hoffen ein weiteres Mal, etwas von dieser unglaublich starken Verbundenheit mit Natur und Leben vorzufinden, erleben zu duerfen, zu spueren.


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Wir landen auf Bathurst Island in Nguiu. Hoert sich das nicht an wie Bratwurst-Insel? Bruce, der General Manager von der NUA-Organisation vor Ort holt uns ab. Er heisst uns willkommen, macht mit uns eine kleine Dorfrundfahrt und zeigt uns, wo die Garage ist, der Shop, Takeaway und unser Haus. Wir fahren an einer kleinen weissen Kirche vorbei und einem Haus, das vor etwa 70 Jahren noch die Mission war und heute immernoch eine Nonne hat. Sister Anne. Dann sehen wir das Spital, was recht modern aussieht und scheinbar sogar eine Nierendialyse hat! Am anderen Ende des Dorfes hat es eine Openair Kirche, wo Pater Peter seine Messen haelt. Missionstage lassen gruessen... Danach fahren wir am "Social Club" vorbei, an dem Ort, wo vier Mal die Woche Bier konsumiert werden kann. Ansonsten herrscht auf der Insel ein striktes Alkoholverbot. Es gibt auch eine Schule, ein Altersheim und eine Polizei. Wir sind sehr beeindruckt von der Welt die sich uns hier zeigt. Neben den Hauptgebaeuden gibt es viel roter Staub, spinndelduerre, streunende Hunde, Abfall ueberall verteilt, heruntergekommene Haeuser, Menschen die in kleinen Gruppen unter Baeumen den Schatten suchen, nackte herumrennende Kinder, Autos, die klappernd an uns vorbeifahren... Wenn wir es nicht besser wuesten, wuerden wir meinen, wir sind in einem Entwicklungsland in Afrika gelandet.


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Unser Haus ist sehr spartanisch eingerichtet. Es hat alles, was es haben muss und nicht etwas mehr. Wir stellen fest, dass das seit fast zwei Jahren unser erstes eigenes "Zuhause" ist:o) So richten wir uns ein, machen es so gemuetlich wie moeglich und sind offen fuer das, was auf uns in dieser Welt, unserer fuer die naechsten zwei Wochen, alles warten wird. Am naechsten Tag holt uns Bruce am Morgen ab und will mit uns eine "Sightseeing-Tour" auf der Bratwurst-Insel machen. In einem 4x4 holpern wir ueber Sandstrassen, fragen ihm Loecher in den Bauch ueber das Leben hier und hoeren viel ueber die Freuden und Sorgen, das Schoene und Traurige, den Kampf im Alltag und die Hoffnung der Zukunft. Eine ganz andere Welt, ein ganz anderes Australien scheinen wir hier erleben zu duerfen.


Wir sind nicht nur beeindruckt von all dem, was wir erfahren, sondern auch von der puren Schoenheit dieser Natur - das ist wohl die schoenste Bratwurst, die es ueberhaupt gibt. Wir besuchen das Cape Forkroy und staunen ueber die Intensitaet der Farben, die Rauheit und Feinheit, ueber die Natur pur. Und finden es zugleich unglaublich schade, dass wir hier in diesem traumhaft blauen Meer nicht baden koennen. Sogar beim Muschelnsammeln muss man immer ein Auge auf die Krokodile haben... Bei einem Weiher halten wir an. Sehr idyllisch, doch wagen wir uns besser nicht ins Wasser... Man weiss nie... Die Radarstation der Insel beeindruckt uns ebenfalls. Ein riesen grosser ueberdimensionaler Golfball sitzt an der Kueste neben einem kleinen Waerterhaus und schickt und faengt wohl Strahlen ins und vom Universum... Wir meinen (wahrscheinlich vor allem ich) die Energien foermlich spueren zu koennen... Ob wohl die oder Krokodile gefahrlicher sind????


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Am Abend spazieren wir durch das Dorf und wollen den Takeaway besuchen. Bruce meinte, dass ich dort aushelfen koennte, dass es aber ein sehr harter Job waere. Die Herausforderung nehme ich gerne an, schliesslich habe ich schon vor 15 Jahren in Neuseeland Fish & Chips Erfahrungen gesammelt! So gehen wir durch die Eingangstuer und verstehen mit einem Blick was er gemeint hat... Es scheint als Hunderte von Menschen hier anstehen, schreiende Kinder ihre Aufmerksamkeit wollen, fast so ein Laerm wie am Autorennen. Zwischen all dem ein oder zwei Hunde, die sich unter die Menge gemischt haben, der unverwechselbare Fish & Chips-Geruch, bzw. das Oel in der Luft und zwei junge Frauen, die den Bestellungen versuchen gerecht zu werden. Wir sind froh sind wir nicht auf ein Abendessen hier angewiesen und muessen uns nicht in die Menge stellen...So geniessen wir unseren letzten "freien" Abend fuer zwei Wochen, bis der "Ernst des Lebens" losgeht und wir seit bald zwei Jahren wieder einmal zur arbeitenden Bevoelkerung gehoeren:o) Wir sind gespannt, was auf uns wartet...


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Am Montagmorgen klingelt der Wecker um sieben... Fruehstuecken und los gehts. Wir laufen der leeren Hauptstrasse entlang. Nicht einmal die Hunde sind wach, zusammengerollt liegen sie im Sand. Ab und zu kommt uns ein Tiwi entgegen und gruesst freundlich. Kuehl ist es und unglaublich ruhig. Eine angenehme Morgenstimmung bevor alles erwacht. Im Shop treffen wir Bruce, er zeigt uns die Garage. Es sieht ein bisschen aus wie auf einer Automuellhalde... Es seien Autos auf dem Platz, die seit vier Jahren hier stehen und warten. Entweder weil ihr Besitzer nicht das noetige Geld fuer die Reparatur aufbringen kann oder weil es ein Problem hat, dass die beiden Tiwi-Mechaniker nicht loesen koennen. Dann werden wir seinen neuen Arbeitskollegen vorgestellt: John Luis und Adian. Zwei Tiwis, die vor Jahren in die Missionarsschule gingen und seit eh und je in dieser Garage arbeiten. Keiner von beiden ist ein ausgebildeter Autemechaniker nach "weissem Standart", vieles haben sie sich durch Learning-by-doing beigebracht. Michael, der Lehrling wird sein Handwerk auch wieder so erlernen. Thomas' erste Aufgabe ist, ein 4x4 wieder in Schwung zu bringen, der "erst" seit vier Monaten hier steht und soll zusammen mit den Mechanikern die weiteren anstehenden Arbeiten organisieren. So beginnt sein Tag wieder als Garagen Manager - lange lange ist's her...


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Ich mache mich auf den Weg zum Takeaway und lerne dort Sheron und Andy kennen, die Manager. Zum weiteren festen Bestand der Crew gehoert auch Marta, eine Koechin aus Indonesien und Andrew, ein Tiwi, der hier scheinbar seit mehr als 15 Jahren schon Fish & Chips frittiert und nichts anderes macht und machen will. Der Rest des Teams stellt sich aus Tiwi-Girls zusammen, die abwechslungsweise an den beiden Kassen arbeiten und Bestellungen entgegennehmen. So werde ich eingefuehrt und lerne, was es alles zu tun gibt, bis die Tueren geoeffnet und wieder geschlossen werden. So starte ich meinen "Berufsalltag" fuer zwei Wochen sozusagen von 0 auf 200! Neben Putzen, Abstauben, Gestelle und Kuehlschraenke auffuellen, Fisch, Prommesfrittes, Poulet-Fluegeli und Schenkel, Nugets, Krabenstengel, Hotdogs, Hamburger (selbstverstaendlich alles aus der Frittoese) und und und zu verkaufen, lerne ich unglaublich viel ueber das Tiwi-Leben hier. Spannend, herausfordernd aber auch sehr traurig. Zwischen dem Ernaehren des scheinbar ganzen Dorfes, suche ich immer wieder Zeichen dieser einst so starken Kultur... wo ist sie nur geblieben? Was haben wir Weissen aus diesen Menschen gemacht? Entwurzelt seit etwa 200 Jahren, von uns sind sie abhaengig geworden - zwei so unterschiedliche Kulturen, ja Welten, die in einem Land mehr nebeneinander als miteinander leben... Werden sie es irgendwann noch schaffen, sich anzunaehern, voneinander zu lernen, bevor es ganz zu spaet ist?


Am Abend bin ich hundemuede. Der konstante Laerm, eine ganz andere Arbeitskultur, die "schweizer" Ordnung, die ich im Chaos aufrecht zu erhalten versuche, die vielen Arbeitsstunden... Und ich sage dir, es hat nichts mit dem zu tun, dass ich schon lange nicht mehr wirklich einen Arbeitsalltag hatte!! Es ist ganz ganz ganz anders. So bleibt uns nichts anderes uebrig, als am Abend unsere Eindruecke auszutauschen, uns in dieser ganz anderen Arbeits-Welt zurechtzufinden, herauszufinden, zu verstehen versuchen... Manchmal sind es lustige Erlebnisse, manchmal traurige oder gar frustrierende... Was wir sehen, erleben und hoeren sind viele kleine Puzzle-Teile, die sich manchmal ring zusammenfuehren lassen, dann wieder ueberhaupt nicht - oder noch nicht.... Aber wir glauben beide, dass wir es wohl nie schaffen werden, ein komplettes Bild zusammenzufuegen. Viel zu Komplex ist dieses Thema, diese Situation, dieses Leben, die Vergangenheit, die Gegenwart und wahrscheinlich eben auch die Zukunft...


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Am Wochenende nehmen uns John Luis und Adian zum Fischen mit. Wir fahren in eine kleine abgelegene Community, leihen von ihrer Familie ein Boot und versuchen unser Glueck im Fische fangen. Hier braucht man keine teure Angelrute, eine Silkspule reicht. Hier braucht man auch keine Bleistuecke aus dem Fischerladen, ein Schraubenschluessel aus der Garage tut den selben Zweck. Wir sitzen im Boot zwischen Mangroven und die beiden Tiwis ziehen einen Fisch nach dem anderen raus! Irgendwann haben wir den Trick raus und haben auch ein paar am Haken. Richtgroessen haben hier im Busch ein anderes Mass. Nur winzig kleine Fische werden zurueck geworfen, damit sie noch etwas wachsen koennen. Es ist friedlich, idylisch - bis auf die Sandflies die es vor allem auf mich abgesehen haben - und selbst die Krokodilen, die sich traege auf dem Wasser treiben lassen, stoeren die Atmosphaere nicht. Wir hoeren, wie sie Schildkroeten und Dugongs jagen, Wildschweine, Bueffel und Wallabies schiessen gehen. Das Jagen scheint nach wie vor in ihrem Leben sehr wichtig zu sein. Und an einem Abend bekommen wir von Adian frisch gejagtes Bueffelfleisch zum Probieren:o)


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An drei Abenden besuchen wir den Social Club. Vor der Einganstuere haengen sechs A4 Blaetter mit Namen drauf. Wer hier steht hat keinen Zutritt! Scheinbar ist das die haerteste Strafe, die jemand bekommen kann... Selbst Diebstaehle etc. werden mit dem Verbannen vom Club bestraft. Und scheinbar nuetzt das am meisten... Wir erhalten einen Pass, ein kleines farbiges Kaertchen mit sechs Feldern. Jeder Tag hat eine andere Farbe, aber an jedem Tag duerfen hoechstens sechs Bier konsumiert werden, die auf diesem Pass abgestempelt werden. Diese Kultur hat nie mit Alkohol zu tun gehabt, bis wir gekommen sind. Leider haben die wenigsten gelernt, damit umzugehen... So koennen sie fuer vier Stunden an vier Tagen der Woche maximal sechs Dosen Bier pro Besuch trinken... Es herrscht jedesmal ziemliche Oktoberfest-Stimmung - die die vier extra von Darwin eingeflogenen Bodyguards versuchen im Griff zu halten...


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Um die Bratwurst noch etwas besser kennenzulernen, fahren wir einmal zum Wasserloch, das wunderschoen gelegen ist. Dort finden wir eine Gruppe Tiwis vor, die Pig hunting waren und ihr Auto nicht mehr starten koennen. So kommen wir gerade richtig. Nicht nur wegen dem Ueberbruecken, sondern auch um zu sehen, wie sie das Wildschwein in Einzelteilen an den Kuhfaenger binden und dann sich alle ins oder aufs Auto verladen und davon fahren:o) Am Strand nebenan ist Ebbe, so spiegelt sich die untergehende Sonne herrlich in den kleinen Salzwassertuempel. Weit und breit nichts und niemand, nur wir, die Abendroete und die Muscheln. Dies ist einer unserer Lieblingsplaetze.


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Einmal fahren wir wieder nach Rankon, der kleinen Gemeinde 90 km weiter. Wir finden Adiens Familie im Garten am Kartenspiel. Dies scheint hier auf der Insel die Hauptbeschaeftigung zu sein. Pokern, wetten, gewinnen, verlieren - und das mit Geld... Unter jedem Baum findet man ein Grueppchen. Sie laden uns ein zum Mitspielen, doch lehnen wir dankend ab;o) So erklaeren sie uns den Weg zum Wasserfall, der in ihrer Naehe ist. Ein weiterer schoener Ort und scheinbar ein sicherer Platz zum Baden:o)


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So vergehen die Tage. Wir geniessen die Zeit in dieser ganz anderen Welt - auch wenn es harte Arbeit ist. Lernen die Bewohner kennen - jeder weiss laengst, wer wir sind:o) koennen so fuer einen kurzen Moment an ihrem Leben teilhaben. Und wer haette das gedacht, dass man auf der Bratwurst-Insel selbst Servelat-Prominenz findet!!! Eines Tages kommt Roli in die Garage und redet mit Thomas scheizerdeutsch... Er wohnt seit 30 Jahren in Australien und managed die "Tiwi-Tour" fuer Tages-Touristen. Und: er ist in Winterthur-Toess aufgewachsen!!!! Ist die Welt nicht winzig klein????? Da sind wir auf dem aeussersten Zipfel Australiens, in einer Aboriginal Gemeinde wo es nur eine handvoll Weisse gibt, die versuchen die Tiwis im Geschaeftsbereich zu unterstuetzen und dann trifft man jemanden aus unserer Heimatstadt!!!


Noch weitere Wunder geschehen auf dieser Insel... eines Tages erhalten wir ein Mail von Thomas' zukuenftiger Chefin, dass sie fuer uns ein Haus gefunden hat! Und das mit Meeresblick und Swimmingpool, Hund und Katzen!!! Die Besitzer, ein junges Paar in unserem Alter, wollen fuer zwei Jahre Australien bereisen und suchen deshalb House Sitter - ideal fuer uns alle! Dabei habe ich mich sooooo gefreut, in Ikea gross einkaufen zu koennen :o(


In der zweiten Woche kommen John und Yvonne an. Ein Paar, das in verschiedenen Etappen schon ueber drei Jahre hier gearbeitet haben. Dieses mal bleiben sie ueber drei Monate. John als gelernter Mechaniker uebernimmt Thomas' Job und Yvonne ist sozusagen die Daniela von der Garage Buehlmann:o) So ziehen wir von "unserem" Haus in eine Einzimmerwohnung um. Klein, nuetzlich und gruenden eine WG zusammen mit all den Ameisen...


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Die zwei Wochen sind vorbei, viel haben wir gelernt und gearbeitet... Ich bin froh rieche ich nicht mehr jeden Abend wie ein Pommesfrites. Und ich glaube Thomas ist froh, dass er unter anderem nicht mehr sechs Stunden mit Bremsscheiben wechseln kaempfen muess (weil die Autos so genuetzt sind, bzw. im "weissen Sinne" so schlecht gewartet), wo doch normalerweise diese Arbeit in einer Stunde erledigt werden kann... Ja, er ist ein richtiger Bush-Mechanic geworden:o) Am Montag warten wir deshalb auf die Faehre, die uns zurueck nach Darwin bringt. Auf der drei Stuendigen Fahrt nach Darwin kann man Bier an der Faehrenbar kaufen. Auf dem Weg zur Bratwurst-Insel gibt es nur Softdrinks... Wir geniessen die Fahrt, winken zum Abschied all den Krokodilen, die am Strand in diesem "tropischen Paradies" liegen. Und als wir in Darwin ankommen meint ein Australier zu uns: "Herzlich willkommen in der wirklichen Welt". Wir sind uns aber nicht sicher, welche von den beiden wirklicher ist....


Wir haben auf einige Fragen Antworten gefunden, andere sind dafuer neu aufgekommen, viele werden wohl immer offen bleiben...


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  • Humpty Doo - 21. - 30.7.2008

Ian holt uns am Hafen ab und bringt uns zurueck zu Sue und Daffy. Denn am naechsten Tag haben wir den "Medical Test". Das ist das Letzte, was die Immigrationsbehoerden von uns verlangen, bevor sie uns definitiv im Land behalten wollen. So sitzen wir am Dienstag im Wartezimmer eines Vertrauensarztes und werden anschliessend auf Herz und Nieren geprueft;o) Denn schliesslich will Australien nur gesunde Immigranten... Der Arzt aus Fiji misst und waegt uns (Thomas ist nur noch Haut und Knochen!!! Er hat seit unserer Abreise 15 kg abgenommen! Zum Glueck ist das kein Einreiseverweigerungsgrund!!!), schaut uns mit einem Laempchen in die Augen und Ohren, schlaegt mit einem Haemmerchen auf unser Knie. Dann folgen ein paar Stretchuebungen und ein Pipi-Test. Das war vielleicht ein Witz - das meint sogar der Doktor selber. Wir gespraecheln zusammen noch ueber dies und das und muessen ihm dann ein langes "schwieriges" deutsches Wort vom Internet vorlesen. Er wollte schon immer wissen, was das eigentlich auf englisch heisst:o) Die Aerzte nennen es hier AO und heisst ausgeschrieben Arbeitsgemeinschaft für Osteosynthesefragen. Wir erhalten Anweisung von der Receptionistin, wo wir unsere Lungen roentgen koennen! Denn sie wollen auch keine Tuberkolosenfaelle im Land... so fahren wir in ein privates Spital und tun was getan werden muss. So stehe ich in einem dunkelblauen Papiermaentelchen vor dem Roentgenaparat und lasse mich bestrahlen. Thomas muss sogar zwei mal, weil er soooooooo grosse Lungen hat!!! Tja, und der ganze Spass kostet uns dann 240 $ pro Person!!!! Unglaublich!!!!


Die naechsten Tage verbringen wir zusammen mit Sue, Daffy und Jesse, ihrer juengsten Tochter, die inzwischen von ihrer Hockey-Woche aus Tasmanien zurueck gekehrt ist und geniessen ihre (Gast)Freundschaft. Thomas ist immernoch im Schwung mit Auto reparieren, dass er die ganzen Macleans Family Autos auseinander nimmt und verschiedenste Service macht. Selbst unser Falcon kommt unters Messer, bzw. unter den Schraubenzieher. Er bekommt eine neue Benzinpumpe und Bremsscheiben. Ich als Assistentin darf die ganze Bremsfluessigkeit herauspumpen... Nicht nur Thomas hat Muskelkater vom unter dem Auto Herumkriechen, auch ich vom vielen druecken der Bremse!! 


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Am Wochenende ist grosses Campen angesagt. Kelly geht mit ihrer Familie und Freunden Fischen, Sumpfkrebse fangen und jagen. So schliessen wir uns an und fahren mit Sue, Daffy und Jesse an die Kueste westlich von Darwin, in Aboriginalland. Eine Freundin von Kelly hat eine aboriginal Grossmutter, darum duerfen wir auf dieses Land ohne Bewilligung. Eine holprige, staubige und lange Fahrt fuehrt uns an diesen wunderschoenen Platz, Autos im Sand stecken bleiben und wir unsere Zelte aufschlagen, ums Feuer sitzen und es lustig haben. Mud Crabs sind wirklich sehr gut!


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Am naechsten Tag brechen Sue, Daffy und wir wieder auf. Die anderen bleiben eine weitere Nacht. Sue will uns unbedingt ins Deck Chair Cinema ausfuehren. Ein Openair Kino direkt am Strand, wo man unter dem Sternenhimmel sitzt, die Wellen hoert, Fische im Wasser springen und Possums der Leinwand entlang klettern... Nur sind wir viiiiiiel zu muede und moechten lieber einen gemuetlichen Abend zuhause. Dafuer hat sie uns nie vergeben;o) Am Sonntag gibt es aber kein Exguesi und um 8.00 Uhr ist Departure Time... Fruehstueck am Nightcliff Market, Pancakes mit Mango fuer mich und Nutella/Bananane fuer Thomas:o) Hier ist sowieso das absolute Mangoparadies!!!! In Sue und Daffys Garten stehen mindestens 10 Mango-Baeume!!! Dann Sightseeing-Tour der Kueste entlang zu einem asiatischen Gemuese- und Fruechtemarkt. Hier erleben wir das erste Mal so richtig die Multikulti-Atmosphaere von Darwin. Sue ist nicht zu bremsen, so haben wir Baramundi und Chips, Scalops und Prawns am Hafen zum Lunch... Ein kurzer Stopp in einer wunderschoenen Aboriginal-Gallery - und waere Jesse nicht nachhause gekommen um an einem weiteren Hockey Match spielen zu muessen, waeren wir wohl heute noch unterwegs;o)


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So haben wir eine kleine "Pause" bevor wir auf der Tribuene sitzen und Jesse's Hockey Game von dort aus unterstuetzen. Wow, die Girls rennen dem Ball nach! So gewinnt Jesse's Team 4:0. Anschliessend sind die Maenner dran. Mehr Geschwindigkeit, mehr Agressivitaet. Tatsaechlich eskaliert das ganze in der ersten Halbzeit in eine kleine Schlaegerei!!! Wir ueberlassen das Spiel der Hitze des Gefechts und fahren nachhause. Keine Ahnung, ob alle diesen Match ueberlebt haben...


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Die Tage sind gezaehlt, bevor wir Richtung Litchfield Nationalpark aufbrechen und dann weiter in unsere neue "Heimat" reisen. Deshalb wollen wir es nicht missen, das Darwin Museeum zu besuchen und einen Halt an der Culin Bay zu machen. Herzlichen Dank der ganzen Maclean Family - es war wunderschoen mit euch! Und wir zaehlen auf euch in Geraldton!


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